Zyklon trifft Südindien: ANDHERI HILFE sagt 100.000 EUR zu

Zyklon trifft Südindien: ANDHERI HILFE sagt 100.000 EUR zu
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
 

Bonn, 8. Dezember 2023. ANDHERI HILFE stellt für die Menschen in Südindien 100.000 Euro an Nothilfe zur Verfügung. Mit dem Zyklon Michaung einher gehender Starkregen und Sturm haben nahezu die komplette Ernte der in Andhra Pradesh lebenden Adivasi-Gemeinschaften in den Projekten der ANDHERI HILFE zerstört. Insbesondere der Reis- und Gemüseanbau sind betroffen.

Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu, nördlich von Chennai, können die Menschen aufgrund der Flut und der Verwüstungen ihre Dörfer nicht verlassen, um auf den Feldern zu arbeiten. Sie haben keine Ersparnisse, um die Zeit zu überbrücken. Lebensmittelvorräte besitzen sie nicht.

Eine Partnerin aus Tamil Nadu meldet aus den Distrikten Kanchipuram, Ranipet und Chengalpattu: „Die Menschen in unseren Projekten hat der tagelange Starkregen massiv getroffen. Sie leben in strohgedeckten Häusern in der Nähe von Gewässern. Tausende Menschen sind komplett ausgezehrt – und kein Ausblick auf Entwarnung“, berichtet die Projektpartnerin. „Immerhin konnten wir die Schwangeren in staatlichen Kliniken unterbringen.“

Am Montagabend Ortszeit, 4. Dezember, traf der Zyklon Michaung mit voller Wucht auf die Küstenregionen Südindiens und verwüstete mit extremem Sturm und Starkregen ganze Landestriche. Straßen wurden zu reißenden Flüssen. Erste Tote wurden geborgen. Noch immer werden Menschen vermisst. Immer öfter bedrohen Zyklone und der damit einher gehende tagelange Starkregen das Leben der Menschen in unseren Projektgebieten. Das vermehrte Auftreten von Zyklonen ist auch durch den Klimawandel und die zunehmende Erwärmung der Ozeane zu erklären. „Wenn der Regen in den nächsten Tagen anhält, wird sich die Situation der betroffenen Menschen dramatisch verschlechtern“, so die Projektpartnerin aus dem südindischen Tamil Nadu.

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Stichwort: Flut Indien 2023