Die wirtschaftliche Serienproduktion dieser Möbel stellt höchste Anforderungen an die Hersteller und ihre Zulieferer – gefertigt wird in Losgröße 1, die Materialvielfalt ist enorm und der Termindruck hoch. Nur mit einer schlanken Produktion auf hohem technologischen Niveau und einer ausgefeilten Logistik sind Unternehmen dazu in der Lage, dem Wunsch des Kunden nach qualitativ hochwertigen, preiswerten Produkten mit kurzer Lieferzeit zu entsprechen. „Mit dem Trend zum Unikat wird es noch wichtiger, Zulieferer und Produzenten miteinander zu vernetzen. Schließlich beeinflusst er die gesamte Wertschöpfungskette – vom Design über Produktion und Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb“, so Horst Rudolph.
Austausch auf Augenhöhe
Diesem Anspruch wird die ZOW gerecht, indem sie eine Plattform für den Wissens- und Ideentransfer bietet, wo sich die Beteiligten offen über Prozesse und Lösungen austauschen können. Dabei wird die individualisierbare Serienmöbelpro-duktion auf Sonderflächen und in Foren von unabhängigen Experten und ausstellenden Unternehmen in all ihren Facetten beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt auf konkreten Best-Practice-Beispielen und innovativen Lösungsansätzen, mit denen Unternehmen ihre Wertschöpfungsstrukturen und -prozesse optimieren können, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. So stehen beim täglichen Expertenfrüh-stück, das eine halbe Stunde vor dem offiziellen Messebeginn startet, Themen wie leistungsfähige IT-Infrastrukturen, maßgeschneiderten Logistiklösungen, aktuelle Anforderungen im Ladenbau, innovative Lichttechnologien oder die treffsichere Produkt- und Leistungsvermarktung in Marketing und Vertrieb auf der Agenda, die in kurzen Fachvorträgen beleuchtet und anschließend diskutiert werden. Darüber hinaus werden mit Sonderflächen zu den Themen RFID sowie Maschinen & Pro-zesse Akzente gesetzt, mit denen Unternehmen ihre Produktion auf Effizienz trimmen können. Die fachlichen Inhalte der Foren werden durch zentrale Abendveranstaltungen abgerundet, die den Austausch von Wissen und Ideen fördern. Alle Aktivitäten werden von gezieltem Matchmaking begleitet.
Die ZOW macht die Individualisierung von Serienmöbeln erlebbar und bietet Ausstellern und Besuchern mit ihrem klaren Fokus auf den Wissens- und Erfahrungsaustausch entlang der gesamten Produktionskette auch im kommenden Jahr einen hohen Mehrwert – vom Design über Produktion und Logistik bis hin zur Präsentation im Shop. Kein anderes Messeformat liefert so früh im Jahr die Informationen und Kontakte, die die Entscheider brauchen, um die Trends der kommenden Saison zu prägen. Die 21. Ausgabe der internationalen Zuliefermesse für Möbelindustrie und Innenausbau wird vom 9. bis zum 12. Februar 2015 im Messezentrum Bad Salzuflen stattfinden.