Die Bundesregierung will die Zigarettenwerbung auf Plakaten und im Kino ab 2020 verbieten. Die Werbung im Fernsehen, Radio oder den Printmedien wurde bereits eingestellt. Die Optionen für die Werbeauftritte jeder Art werden dadurch für die Tabakindustrie immer geringer. Auch die Werbung auf Außenwänden, Litfaßsäulen steht vor dem Aus. Was noch bleibt ist die Produktwerbung in Fachgeschäften (an den Außenflächen und im Laden). Auch Trinkhallen und Tankstellen bleiben für Werbung und Marketing offen. Die Markenkommunikation findet künftig nur noch unmittelbar an und in den Verkaufsstellen statt. Damit stellt sich die Frage für die Marketingabteilungen und Werbeagenturen: wie bewirbt man das eigene Produkt und wie hebt man sich vom Wettbewerb ab – und letztlich: wie erreicht man den Kunden. Möglichkeiten bieten sich über die Gestaltung der Werbemittel: auffällige Display oder 3-D POS-Werbemittel wie Relief-Wobbler oder tiefgezogene Fensterkleber können eingesetzt werden. Es gab bereits interessante Werbemittel in Kooperation zwischen Shell und JTI. Hier handelte es sich um eine tiefgezogene Mega-Zigarettenpackung am Schaufenster: teils im Innenraum und teils außen befestigt. Leo Burnett hat diese erfolgreiche Strategie 2016 für die Marke Marlboro wiederholt. Es ist zu erwarten, dass sich die Hersteller mit den POS-Maßnahmen nun intensiver den Tankstellen zuwenden und dort Displays aller Art einsetzen.
Auf Facebook teilen
Follow on Facebook
Add to Google+
Verbindung zu Linked in
Subscribe by Email
Drucken