Erstmalig in ihrer über 40-jährigen Geschichte
fördert die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des
Bundesverwaltungsamtes über 1000 Schulen im Ausland. Dazu gehören die
135 Deutschen Auslands- und die 870 Sprachdiplomschulen in 95
Ländern, die durch die Bundesrepublik personell und finanziell
unterstützt werden.
Der 1. September ist in vielen Ländern der Erde der offizielle
Beginn des neuen Schuljahres. Ein wichtiger Tag auch für die ZfA, die
in diesem Jahr das Netzwerk der von ihr geförderten Schulen auf über
1000 ausweiten konnte. „Innerhalb von nur zweieinhalb Jahren haben
wir die Anzahl der von uns geförderten Schulen nahezu verdoppeln
können“, freut sich Joachim Lauer, Leiter der ZfA. „Der Zuwachs an
Auslandsschulen sowie an einheimischen Schulen, an denen Schüler das
Deutsche Sprachdiplom ablegen können, ergibt sich vor allem durch die
erfolgreiche Initiative “Schulen: Partner der Zukunft“ des
Auswärtigen Amtes“, so Lauer weiter. Neben der ZfA sind das
Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austausch Dienst und der
Pädagogische Austauschdienst Träger der Initiative.
Nach Schulabschluss Studium in Deutschland
Ein Ziel der Partnerschulinitiative (PASCH) ist „junge Menschen in
der ganzen Welt für unser Land zu gewinnen – für Wirtschaft,
Wissenschaft, Forschung und Kultur“, erläutert Bundesaußenminister
Dr. Guido Westerwelle im aktuellen PASCH-Jahrbuch. Prädestiniert dazu
sind die von der ZfA geförderten Schulen im Ausland mit ihren rund
341.000 Schülerinnen und Schülern. Rund ein Viertel von ihnen
studiert nach erfolgreichem Schulabschluss in Deutschland, entweder
mit einem international anerkannten Abiturzeugnis oder mit dem
Deutschen Sprachdiplom.
Damit die Deutschen Auslandsschulen und die Sprachdiplomschulen
auch weiterhin zu den besten Schulen ihres Landes gehören,
unterrichten dort neben gut ausgebildeten einheimischen Lehrkräften
rund 2000 von der ZfA aus Deutschland vermittelte Lehrerinnen und
Lehrer. Um ihren Schülern stets ein aktuelles Deutschlandbild
nahebringen zu können, halten sich die Auslandslehrer nur wenige
Jahre an ihren Einsatzorten auf, sodass die ZfA ständig Bewerbungen
von interessierten Pädagoginnen und Pädagogen entgegennimmt.
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