Während CSU-Chef Horst Seehofer schwadroniert: „…wir lassen uns die Maut nicht zerreden“ und damit versucht jede parteiinterne Kritik am Maut-Konzept zurückgewiesen, hat sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (60), sachlich Fragen zur BER-Hauptstadtflughafen Misere gestellt.
Die Fernsehbilder des Empfanges der deutsche Weltmeister-Elf am Brandenburger Tor, mit hunderttausenden Fans auf der Fanmeile, nennt Wowereit hierbei eine ideale Werbung und schwelgt dabei in teuren Hoffnungen auf Olympische Sommerspiele 2024 oder 2028.
Das eine solche Austragungen von olympischen Spielen Milliarden von Euros kostet, wobei die Berliner Stadtregierung und die Beteiligten am Großprojekt BER-Hauptstadtflughafen, bis jetzt nicht einmal in der Lage sind dieses Kapitel erfolgreich abzuschließen, vergisst Wowereit offenbar bei seinen Olympiaträumen. Dabei hat gerade Wowereit vor beginn seiner Amtszeit, vor über vor 13 Jahren, die vielzitierte These ausgegeben: „Sparen bis es quietscht“. Bei aller Träumerei sollte Wowereit zuerst einmal dabei bleiben sein von ihm selbst genannt wichtigstes Ziel zu verwirklichen, das Zukunftsprojekt BER endlich und alsbald zu Ende zu bringen. Aus den geplanten Eröffnungen 2013, 2014, 2015 scheint nun eine Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) – frühestens 2016 möglich zu sein…
Bei derlei katastrophaler Projektsteuerung sollte Wowereit den Berlinern zumindest eines ersparen, eine neuerliche Kandidatur im Jahr 2016 – als Regierender Bürgermeister von Berlin!
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http://berlinertageszeitung.de/index.php/nachrichten-aus-berlin/44-nachrichten-aus-berlin/2694-wowereit-seehofer-und-ganz-grosse-worte.html