Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit kann den Besuch von Empfängen und Partys kaum genießen. „Für manche Leute ist das Party, für mich ist das Arbeit“, sagte er im Interview mit dem Magazin Cicero (Maiausgabe). „Das hat mit Spaß wenig zu tun.“ Bei Abendveranstaltungen quatsche ihn jeder an. Zudem nerve es ihn, ständig öffentlich zu sein und permanent unter Beobachtung zu stehen. „Wenn ich tanze, dann lauern 20 Kameras. Das ist keine Party, wenn du nirgendwo privat bist.“ In dem Interview berichtete er allerdings, auch schon im Technoclub Berghain gewesen zu sein – und nicht nur beruflich. „Ich war auch schon privat da.“ Seinen berühmt gewordenen Satz „Berlin ist arm, aber sexy“ würde der SPD-ÂPolitiker heute auch noch so sagen. Die Stadt sei nicht vom Reichtum geprägt, aber sehr anziehend. „Sexy hat nichts mit Geldausgeben zu tun. Es ist eine Haltung, ein Lebensgefühl.“
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