Wohnungsunternehmen als Stromlieferanten?

Der Trend zur dezentralen Energieversorgung hat längst auch die Wohnungswirtschaft erfasst. Durch die Energieerzeugung mit eigenen Anlagen können Wohnungsunternehmen ihren Mietern selbst Strom anbieten. Das schafft nicht nur eine zusätzliche Kundenbindung, sondern kann auch steigende Energiekosten dämpfen.

Die Möglichkeit, als Wohnungsunternehmen Strom eigenständig zu produzieren, beleuchtet die BBA am 29. Juli 2014 in ihrer Praxiskonferenz „Dezentrale Energieversorgung in der Wohnungswirtschaft“. Zentrale Fragen im Fokus der Tagung sind unter anderem: Wohin gehen die Trends bei der Energieversorgung durch Wohnungsunternehmen? Welche Organisations- und Geschäftsmodelle zur Stromversorgung von Mietern durch Wohnungsunternehmen bietet der derzeitige Markt? Welche Systeme und Systemkombinationen zur Wärme- und Stromerzeugung eignen sich für das eigene Projekt? Um diese Fragen zu beantworten, werden bei der Tagung praktische Erfahrungen mit aktuellen Forschungsergebnissen kombiniert und präsentiert.

So werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion Chancen und Risiken der am häufigsten eingesetzten Organisations- und Geschäftsmodelle zur Stromversorgung durch Wohnungsunternehmen diskutiert. Ferner werden fünf erfolgreiche Praxisbeispiele vorgestellt – beispielsweise die URBANA Energiedienste GmbH mit einem Modell, bei dem sie 1.400 Gewobag-Mietern in Berlin selbsterzeugten Strom stets einen Cent unter dem aktuellen Markpreis anbietet.
Durch die vielen Praxisbeispiele lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Lösungen für eine dezentrale Energieversorgung kennen. So können sie entscheiden, welches Modell am besten zu den jeweiligen Bedürfnissen passt.

Weitere Informationen unter:
http://www.bba-campus.de/kalender/singleview-tagung/article/praxiskonferenz-dezentrale-energieversorgung-in-der-wohnungswirtschaft-1.html