Zur Kundenorientierung in der Wohnungswirtschaft gehört heutzutage ein zeitgemäßes Angebot an wohnbegleitenden Services. Ein gelungener Dienstleistungsmix hilft Wohnungsunternehmen dabei, eigene Bestände gezielt aufzuwerten und Leerstände zu verringern. Doch welche Dienstleistungen erwarten die Mieter? Inwieweit beeinflussen Trends aus anderen Branchen das Wohnbedürfnis der Kunden? Und welche Unternehmen gehen bereits als erfolgreiches Beispiel voran?
Diese und weitere Fragen werden auf der BBA-Tagung „Wohnen als Dienstleistung: Vom Basisprodukt WOHNUNG zum wohnService“ am 09. September 2014 beantwortet. Auf der Veranstaltung wird das Thema der wohnbegleitenden Dienstleistungen betrachtet, um sie gezielt auf andere Unternehmen zu übertragen. Die Vorträge widmen sich den veränderten Erwartungen der Mieter und den daraus resultierenden Geschäftsmodellen.
Verschiedene Praxisbeispiele zeigen den Teilnehmern Möglichkeiten für neue Dienstleistungsangebote auf. So wird das Geschäftsmodell der ProPotsdam GmbH, das Service-Konzept der bonacasa AG in der Schweiz, die „Malerflatrate“ der GEWOBA Nord und das „Business TV aus den Quartieren“ am Beispiel Hamburg1 und SAGA GWG von Mitarbeitern der jeweiligen Unternehmen vorgestellt.
Dr. Alain Benz, Leiter Strategie bei der bonacasa AG und Dozent bei der Tagung, sieht den Vorteil von Wohnungsunternehmen in der Nähe zu den Mietern. „Wenn Wohnungsunternehmen ihren Mietern Dienstleistungen anbieten, können sie sich prominent in der Lebenswelt ihrer Mieterinnen und Mieter positionieren“, so Dr. Benz.
Die Diskussionsrunde der Tagung sorgt für den nötigen Erfahrungsaustausch. So sind die Teilnehmer bestens vorbereitet, um das Angebot ihres Wohnungsunternehmens noch serviceorientierter zu gestalten.