Seit vielen Jahren wird das auf dem Weltmarkt angebotene Gold vorwiegend im klassischen Bergbau gefördert. Circa 19.500 Lagerstätten des Edelmetalls sind weltweit bekannt, deren Gesamtvolumen auf etwa 51.000 Tonnen Gold geschätzt wird. Circa 40 Prozent dieser Reserven befinden sich in Südafrika, den USA, Australien und Russland. Im Jahr 2010 wurden 2.659 Tonnen Gold im Bergbau gefördert, wovon auf China als weltgrößtem Produzenten 345 Tonnen entfielen, gefolgt von Australien und den USA.
Gold wird bereits seit der Antike im Bergbau gefördert. Es ist also kaum überraschend, das es zunehmend schwerer, kostspieliger und zeitintensiver wird, neue Lagerstätten zu erschließen, sobald alte erschöpft oder nicht mehr rentabel sind. Der Dynamik des Goldmarktes zum Trotz kann die Goldproduktion im Bergbau nicht beliebig ausgedehnt werden. Sofern sich die Nachfrage nicht erheblich reduziert, sind schon aufgrund der Ausschöpfung der globalen Goldvorkommen zukünftige Engpässe absehbar.
Die jährliche Minenförderung stellt zwar den größten Teil des Weltmarktangebotes dar, sie ist aber schon lange nicht mehr in der Lage, die Goldnachfrage zu befriedigen. Einen erheblichen Anteil am Goldmarktangebot nahmen seit dem Zusammenbruch der Goldwährungssysteme die Reservenverkäufe staatlicher Zentralbanken ein. Im Gefolge der schweren weltwirtschaftlichen Krise der letzten Jahre verkauften jedoch auch die Zentralbanken viel weniger Gold am Weltmarkt. Ihr, von vornherein durch den Reservenumfang begrenzter, Anteil am Goldangebot reduzierte sich dementsprechend seit 2009 drastisch.
Eine steigende Goldpreisentwicklung fördert die Attraktivität anderer Verfahren der Goldgewinnung. In den letzten zehn Jahren ist in diesem Zusammenhang insbesondere ein erheblicher Bedeutungsgewinn der Wiedergewinnung von Gold aus Schmuck oder Industriegütern zu verzeichnen. Im Verlauf der Jahre 2000 bis 2010 erhöhte sich ihr jährlicher Beitrag zum weltweiten Angebot an Gold von 619 auf 1653 Tonnen. Je weiter sich die Minenförderung des Edelmetalls reduziert, desto größer wird die Bedeutung der Wiedergewinnung werden – ebenso wie weitere alternative Goldgewinnungsverfahren, die derzeit nicht rentabel realisierbar sind, etwa die Goldextraktion aus Meerwasser.
Die derzeitigen Goldpreise bieten eine hervorragende Gelegenheit, das Edelmetall mit hohem Ertrag zu veräußern – gleich ob es sich dabei um Barren, Münzen oder Altgold handelt. Der wegen seiner Seriosität und Fachkompetenz von Gerichten und Behörden geschätzte Edelmetallexperte Guido Frings vom Aachener Edelmetallhandel Frings stellt sich seinen Kunden hierbei jederzeit als fairer Ansprechpartner zur Verfügung.