
Geschichte emotional – Tests vielversprechend
Die Kinder schlüpfen in der 3-D-animierten App, je nach Episode, in verschiedene Rollen und erleben Geschichte auch emotional. Dabei vermischen sich historische Wahrheiten mit fiktiven Komponenten, die aber erkennbar sind. Das heißt, die Wissensvermittlung findet durch liebevoll geschriebene Dialoge und gestaltete Szenerien statt. Das Glossar, das sich auf wissenschaftliche Literatur stützt, dient zur Vertiefung des Lehrstoffs.
Das Feedback von Tests an Schulen ist viel versprechend. „Vor Corona hatten wir mehrfach Gelegenheit zu Testtagen an Schulen. Diese Besuche zeigten, dass sogar die Lernschwächsten den Lehrplan innerhalb der Stunde aufgenommen hatten und auch nach einer Woche noch wussten, worum es ging. Eine absolute Bestätigung für unseren Mix aus Geschichtswissen und Gamification“, so Kronsbein. Auch Sebastian Staack, Fachlehrer für Geschichte, Philosophie und Informatik betont nach seinen ersten Erfahrungen: „Zeitgemäß fürs Lernen zu begeistern gelingt mit dem HistoryVoices Playbook. Fächerverbindend und multiperspektiv werden hier Bausteine der historischen Demokratieerziehung vernetzt. In einer Kultur der Digitalität dürfen wir Lehrkräfte unseren Schülerinnen und Schülern durchaus solche Innovationen gönnen.“
Wissen erweitern – Handhabung simpel
Bereits angeboten wird von HistoryVoices die Episode 1 „Antike“. Geplant sind weitere Episoden von der Antike bis zur Neuzeit. Aktuell wird an der ersten Episode „Mittelalter“ gearbeitet. Grundsätzlich ist das Lernsystem der Playbooks-Episoden unterteilt in die Hauptstory, die auf den Lehrplänen basiert und den „Tempel des Wissens“ als Reflexions-Ebene. Zur Wissenserweiterung dient das Glossar. Durch den Admin-Modus passt sich die Playbook-App dem Unterricht an, da einzelne Szenen angesteuert werden können und so individuelle Aufgabenstellungen möglich sind.
Bei der Entwicklung war es Astrid Kronsbein sehr wichtig, zwei Erwartungen zu erfüllen: Fachlich dem Lehrplan zu entsprechen und dem Wunsch nach einer simplen Handhabung der Technik nachzukommen. „Corona hat die Notwendigkeit von Digitalisierung sichtbar gemacht, viel beschleunigt und damit gleichzeitig zu Irritationen und Unsicherheiten geführt. Darum haben wir darauf geachtet, dass unsere Playbook-App wirklich einfach für Lehrerinnen und Lehrer zu verwenden ist.“ Zum Beispiel wird die App fest installiert und ist somit auch ohne WLAN nutzbar. Sie läuft auf iOS/Apple- und Windows-Systemen.
Einfach nutzen – günstig testen
Für den Einsatz im Unterricht wird das Playbook auf dem Rechner der Lehrkraft oder auf den Geräten der Schülerinnen und Schüler geladen. So kann es im Klassenverband über Whiteboard oder Beamer genutzt werden oder für individuelles Arbeiten an den Bildschirmen der Klasse. Zusätzlich gibt es von HistoryVoices Unterrichtspakete und Arbeitshefte zum Thema Antike.
Die Playbooks sind datenschutzkonform, da keine persönlichen Daten der Kinder erhoben werden. Sie laufen auf PC, Laptop und iPad auch im Offline-Modus. Schulen können verschiedene Lizenzpakete erwerben. „Weil wir wissen, wie überzeugend das Playbook im Unterricht ist, bieten wir interessierten Schulen ein sehr günstiges Einsteigerpaket für einen 14-tägigen Test an. Für die einzelne Lehrkraft bieten wir Einzellizenzen, die sie einmal erwerben und immer nutzen können“, erklärt Astrid Kronsbein. Einblicke vorab gibt es auf der Website www.history-voices.de mit allen Informationen und Verlinkungen zum Shop und den Tutorials.