Wirtschaft und Wissenschaft: Liaison mit Zukunft

Wirtschaft und Wissenschaft: Liaison mit Zukunft

Aschaffenburg, 6. Juli 2012 – Wo sind die Talente, wo sind die passenden Jobs? Einerseits hängt das Profil einer Hochschule davon ab, ihre Absolventen in gute Jobs zu bringen. Andererseits leidet die Wirtschaft mehr und mehr unter dem zunehmenden Fachkräftemangel, sucht Talente. Um zusammenzubringen, was zusammen gehört, ist nun die Hochschule Aschaffenburg mit Gründung des Career Service auch Mitglied im größten unabhängigen Unternehmerverband Deutschlands geworden, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

„Wir sehen in der Mitgliedschaft eine Win-Win-Situation und sind schon gespannt auf einen regen Austausch“, freut sich Ernst Schulten, Leiter des Career Service der Hochschule Aschaffenburg. „Wir bekommen einerseits mehr Praxis in die Hochschule, die Unternehmen können Studien- und Abschlussarbeiten der Hochschule nutzen und bekommen frühzeitig Kontakt zu potenziellen Mitarbeitern.“

Bereits im März fand eine erste gemeinsame Veranstaltung zum Thema Social Media statt, an der auch die ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zu aktuellen Überlegungen im Regierungslager zur IT Sicherheit bzw. Umgang mit den neuen Medien sprach.

Die Verantwortlichen der Hochschule und des BVMW planen jetzt eine ganze Reihe zum Teil regelmäßiger Aktionen, um Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen. Das reicht von offenen Workshops und Seminaren zu ausgesuchten Praxisthemen über Kooperationsmöglichkeiten für offene Stellen im JobPortal bis hin zu Talentvermittlung anlässlich der jährlich nun unter dem Dach der Hochschule durchgeführten Messe Campus Careers. Umgekehrt soll verstärkt auch der wissenschaftliche Aspekt über Forschungsarbeiten Eingang in die Wirtschaft finden.

Beatrice Brenner, die Verbandsbeauftragte des BVMW für den Bayerischen Untermain sieht ein breites Feld an Möglichkeiten: „Gemeinsam mit dem Career Service und unseren weitreichenden Verbindungen, auch über die Region hinaus, ist von Weiterbildung und Praktika im In- und Ausland über Jobangebote und Kontaktbörsen bis hin zum Aufbau einer Talentdatenbank ganz viel denkbar.“

Weitere Informationen unter:
http://www.mbs-brenner.com