Windows 7 am Start kein Porsche

Viel nachträgliche Konfigurationsarbeit erforderlich

Bonn – Mindestens sechs Konfigurationsarbeiten sind notwendig, damit Windows 7 nach der Erstinstallation auch wirklich Gas gibt. Denn das neue PC-Betriebssystem von Microsoft ist zunächst alles andere als ein Porsche unter den Betriebssystemen. „Nach der Installation ruckelt und stottert es wie ein schlecht eingestellter Motor“, so der Software-Informationsdienst „Windows 7 inside“ (www.windows7inside.de) aus dem Fachverlag für Computerwissen in seiner soeben erschienenen Erstausgabe. Der Grund: „Die Installationsroutinen sind lediglich ein Kompromiss, der Hard– und Software so aufeinander abstimmt, dass ein leidlich problemloser Sofortbetrieb möglich ist.“

Der Alltag mit Windows 7 werde dann schnell frustrierend: „Permanent aufblinkende Popups und ständige Sicherheitsabfragen bremsen den Anwender nervtötend bei der Arbeit aus.“ Trotz aller Neuerungen seien von Windows XP und Vista gewohnte Programme und Tools nicht vorhanden.

Um mit dem aktuellen Microsoft-Betriebssystem wirklich in Fahrt zu kommen, müssen Anwender nach der Installation erst einmal selber schalten. „Dafür sind mindestens sechs Gänge notwendig“, so der Info-Dienst: Gerätetreiber aktualisieren, am besten vom Hersteller selbst. Design und Oberfläche anpassen, am einfachsten und effektivsten die „klassische“ Ansicht wählen. Nervende Funktionen abstellen. Den ebenfalls nervtötenden Benutzerkontenschutz deaktivieren. Datenzugriff beschleunigen. Für mehr Schutz vor Hackern und Trojanern sorgen.

Mit „Windows 7 inside“ gibt der Bonner Fachverlag für Computerwissen nun den 17. Newsletter heraus. Der achtseitige anwenderorientierte Informationsdienst erscheint zwölf bis 16-mal pro Jahr. Ergänzt wird er durch eine eigene Homepage: www.windows7inside.de. Unter dieser Adresse kann der Newsletter auch bestellt werden.

Windows 7 inside
Fachverlag für Computerwissen