Es fand im Groben eine Einteilung statt, zwischen Metallen, die viel wert sind – auch Edelmetalle genannt – oder anderen Metallen, deren Preis niedrig angesetzt wurde. Nicht nur die Optik, auch die physischen Werte fließen in dieses preisliche System mit hinein.
Weiters entscheidet nun auch der Reinheitsgehalt über den Wert mit. 24 Karat entsprechen z.B. 100%igem Gold. 18 Karat kommen 75%igem Gold gleich (Stempelwert 750). Die Legierung entscheidet über die Farbe des Goldes mit. Ursprünglich ist die Farbe von Gold ein intensives Gelborange. Mengt man nun Kupfer dazu, färbt sich das Gold rötlich. Man spricht in diesem Sinne auch von Rotgold. Im europäischen Raum ist 18-karätiges Gold üblich.
Will man nun sein Gold verkaufen, beispielsweise Alt- bzw. Bruchgold, für das man keine Verwendung mehr hat, ist es wichtig, sich an einen seriösen Anbieter zu wenden, der einem dafür auch das Geld bietet, das einem zusteht. Gold verkaufen kann gewinnbringend sein – dies muss aber nicht zwingend der Fall sein. Allzu oft hört man von Menschen, die diesbezüglich ohne Gnade über den Tisch gezogen wurden.
Woher weiß man nun aber, ob man an einen seriösen Anbieter geraten ist. Das Netz kann bei der Entscheidung hilfreich sein. Erstens kann man sich genau über den momentanen Goldpreis informieren, zweitens kann man auch Erkundigungen in Bezug auf die Anbieter einholen. Je mehr Angebote man sich unterbreiten lässt, desto eher kann man sich für eine gute Offerte entscheiden.
Anbieter, die irgendwelche Kosten komplett auf den Verbraucher schieben und schon für die Prüfung des Altgoldes zur Kasse bitten, sollten besser gemieden werden. Seriöse Unternehmen orientieren sich beim Ankauf am aktuellen Goldpreis! Wer dies beachtet, kann sein Gold verkaufen, ohne es im Nachhinein bitter zu bereuen.