Wie lokale Geschäfte das Internet zur Kundengewinnung nutzen sollten

Für manche Geschäftsinhaber ist das Internet nach wie vor ein Dorn im Auge. Sie sehen es vorrangig als Konkurrenz zu ihrem lokalen Geschäft. Andere haben erkannt, dass es sich lohnt, zumindest eine eigene Homepage zu betreiben, auf der sich potenzielle Kunden über das Geschäft informieren können. Das schwierige an einer eigenen Homepage ist jedoch, dass diese auch in Suchmaschinen angezeigt werden muss, wenn ein Kunde aus dem Einzugsgebiet nach einem solchen Geschäft oder Produkt sucht.

Hier wird oft Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO (engl. Search Engine Optimization), als Zauberwort genannt. Dabei wird die einzelne Homepage für bestimmte Suchwörter optimiert und weitere Maßnahmen außerhalb der Homepage getroffen, um diese in den Suchergebnissen möglichst weit nach oben zu bringen. Diese Maßnahmen sind fast ausschließlich auf den Suchalgorithmus des Marktführers Google zugeschnitten.

Was hierbei jedoch oft außer Acht gelassen wird: die lokale Suche, also die Suche nach Geschäften und Dienstleistungen in der Nähe des Kunden, unterscheidet sich in vielen Aspekten dramatisch von der Informationssuche im Internet. „Die lokale Suche wird oft auch spontan und bei akutem Bedarf ausgeführt. Oft sogar, wenn ein Kunde gerade unterwegs ist und wissen möchte, wo er etwas bestimmtes in seiner unmittelbaren Nähe finden kann.“ erklärt Oliver Nitz, dessen Unternehmen Pinguinweb sich auf Internetdienstleistungen für lokale Geschäfte spezialisiert hat. „Hierzu werden meist mobile Geräte wie Smartphones und Tablets genutzt, die über einen großen Funktionsumfang für lokale Suchen verfügen. Das Problem ist, dass sich die Datenquellen der verschiedenen Betriebssysteme stark voneinander unterscheiden. Eine einfache Optimierung für Suchergebnisse bei Google reicht nicht aus, um von allen Geräten gefunden zu werden. Der Kunde nutzt verschiedene Apps, Kartenmaterialien oder fragt den Sprachassistenten im Gerät. Je nach Betriebssystem sind die angezeigten Ergebnisse komplett unterschiedlich.“ erklärt er weiter.

Auch am Rechner ist eine gute Suchmaschinenposition längst kein Erfolgsgarant. Denn Kunden sind anspruchsvoller geworden. Sie informieren sich in sozialen Netzwerken und Bewertungsportalen über die Qualität der gefundenen Geschäfte und die Erfahrungen anderer Kunden.

Doch wie sollte man sich im Internet dann aufstellen, um von möglichst vielen Kunden gefunden zu werden? „Versetzen Sie sich in die Lage des suchenden Kunden und positionieren Sie Ihr Geschäft dort im Internet, wo der Kunde danach suchen würde. Überlegen Sie auch, welche Geräte er hierzu nutzen könnte.“ schlägt Nitz vor.

Pinguinweb empfiehlt seinen Kunden generell, ein Profil bei Google+ und Google Places anzulegen und hier alle wichtigen Daten zum Geschäft zu hinterlegen. Hiermit werden Geschäfte dann zum Beispiel im Kartenmaterial von Google Maps sowie dem sozialen Netzwerk Google+ gefunden. Facebook ist mittlerweile auch ein absoluter Pflichteintrag für lokale Geschäfte. Mit der neu vorgestellten Suchfunktion „Graph Search“ wird es voraussichtlich noch viel bedeutender für die lokale Suche. Hinzu kommen Einträge in Branchenbücher und Bewertungsportale, in denen Kunden das Geschäft oder die Dienstleistung bewerten können. Dies ist nicht nur eine der ersten Informationsquellen für den Kunden, sondern auch für die Google-Suchergebnisse. Viele der Bewertungen in Portalen werden auch direkt in den Suchergebnissen angezeigt. Darüber hinaus sind Profile des Geschäftes in Fachportalen, die auf einzelne Branchen spezialisiert sind, natürlich auch sehr hilfreich.

Und dann war da ja noch die Sache mit der mobilen Suche: um mit den unterschiedlichen Suchfunktionen der verschiedenen Betriebssysteme sowie der Vielzahl an Apps gefunden zu werden, muss man natürlich die Datenquellen der jeweiligen Systeme kennen und hier auch auf dem Laufenden bleiben. Im Internet ändern sich Kooperationen, Datenquellen und die Anzahl der Anbieter schließlich rasant. Da ist schon etwas umfangreicheres Wissen, eine ständige Verfolgung der aktuellen Entwicklungen, viel Fleiß und Geduld gefragt. „Der hierfür notwendige Zeitaufwand, vor allem die Beobachtung aktueller Entwicklungen und die Ableitung der passenden Maßnahmen ist dem einzelnen Gewerbetreibenden im Geschäftsalltag kaum zuzumuten.“, so Nitz. „Auch wenn diese Problemstellung noch nicht bei allen Betreibern lokaler Geschäfte und Dienstleistungen angekommen ist, haben wir hierfür ein Produkt entwickelt, welches dieses Problem löst. Wir nehmen nicht nur einmalig die erforderlichen Maßnahmen vor, damit das Geschäft bei jeder Art von Suche gefunden wird, sondern tun dies für volle 12 Monate für jeden Kunden. So wird auf aktuelle Entwicklungen immer mit entsprechenden Maßnahmen reagiert, ohne das der Kunde hierfür ein monatliches Abo abschließen muss.“

Weitere Informationen unter:
http://www.pinguinweb.de/auffallen.html