Wichtige Räume und Anlagen vor Wasserschaden schützen

Wichtige Räume und Anlagen vor Wasserschaden schützen
 

Der Austritt von wasserhaltigen Flüssigkeiten im EDV- und Serverraum kann für die dort installierten Server-, Netzwerk- und Backup- Systeme fatale Folgen haben. Dringt Wasser in die Gehäuse oder in die Stromleisten ein, so ist ein elektrischer Kurzschluss vorprogrammiert. Ein Kurzschluss kann sogar für einen Totalschaden der oftmals sehr teuren Netzwerkswitches und Serverhardware sorgen. Nicht auszudenken, wenn ein Wasserschaden teure Storage-Systeme irreparabel beschädigt. Hier droht dem IT-Verantwortlichen der Super-GAU in Form von Datenverlust.

Die Ursachen für einen Wasserschaden im Serverraum und Rechenzentrum können unterschiedlich sein. So kann Starkregen oder ein Unwetter das Gebäude unter Wasser setzen, so dass auch der Serverraum bzw. das Rechenzentrum in Mitleidenschaft gerät. Der Orkan Friederike hat im Januar 2018 eindrucksvoll bewiesen, dass auch komplette Dächer inklusive Dachaufbauten von Gebäuden abgerissen werden können. Darunter liegende Büros, EDV-Anlagen, Archive, Produktions- und Lagerräume können durch eindringendes Regenwasser erheblich beschädigt werden.

In unternehmenswichtigen Räumen installierte Klimaanlagen können ebenfalls für Havarien, Überschwemmungen und Leckagen ursächlich sein. Hier kann bei einem defekten Klimagerät Kondensat freigesetzt werden. Auch der Kondensatbehälter und die darunter liegende (Kondensat-) Wanne können überlaufen und Ursache für einen Wasserschaden sein. Sollte eine Wasserkühlung im Serverraum installiert sein, so sollte diese auch mit Hilfe geeigneter Leckagesensoren abgesichert werden.

Eine defekte Heizung kann ebenfalls größere Mengen an Wasser im Gebäude freisetzen. Ein defektes Ventil oder ein geborstenes Heizungsrohr kann für einen gehörigen Wasserschaden sorgen. Auch wenn sich im EDV- oder Serverraum kein Heizkörper befindet, sollte geprüft werden, ob sich Heizungsrohre, Wasserleitungen oder Abwasserrohre in den Wänden oder in der Decke befinden. Eventuell im Serverraum vorhandene Fenster sollten ebenfalls überwacht werden. Bei Starkregen kann Regenwasser durch die gekippten bzw. geöffneten Fenster eindringen. Sollten sich Büros oder Toiletten über dem Serverraum befinden, sollte dies ebenfalls im Sicherheitskonzept zwingend Berücksichtigung finden. Defekte Sprinkleranlagen können auch als Ursache für einen Wasserschaden gelten. Daher sollte auch diese Löschanlagen überwacht werden.

Der in Münster/Westfalen ansässige Hersteller Didactum bietet praxiserprobte Sensoren für die zuverlässige Meldung bei einsetzenden Wasserschaden an. Die Sensoren werden nicht in Fernost sondern in der Europäischen Union gefertigt. Der Hersteller Didactum bietet sowohl Wassermeldesensoren für die punktuelle Überwachung, als auch Wasser Leckagekabel für größere Räume an. Die punktuellen Wassermelder dienen zur Absicherung bestimmter Bereiche im Serverraum. So sollten sensiblen Didactum Wassersensoren unterhalb des Klimageräts, der Split Klimaanlage und neben der Serverraumtür installiert werden. Auch demineralisiertes/deionsiertes Wasser und auslaufende Batteriesäure der USV-Anlage wird von diesem Leckagemeldesensor zuverlässig detektiert. Der Wassersensor der Marke Didactum ist in Expoxidharz vergossen und kann nach erfolgter Meldung eines Wasserschadens wieder verwendet werden.

Die Wasser Leckagekabel des Markenherstellers Didactum dienen der Überwachung von Kühl- und Wasserleitungen oder Heizungsrohren. Diese Kabel für die Detektion von Feuchtigkeit und Wasser der Marke Didactum sind in unterschiedlichen Längen lieferbar. Im Didactum Onlineshop können diese Wassermeldeketten in Längen von 6 Metern, 10 Metern, 25 Metern oder 50 Metern geordert werden. Auf Anfrage können von Didactum auch Wasser Leckagekabel in maßgeschneiderten Längen gefertigt werden. Per Kabelbinder können diese Kabel ganz leicht unterhalb von wasserführenden Rohren befestigt werden. Sollten diese Wasserleckage-Kabel mit Feuchtigkeit bzw. Wasser in Kontakt gekommen sein, so sind diese nach kurzer Trocknungszeit ebenfalls wieder verwendbar.

Auch in abgehängten Decken, oberhalb von 19 Zoll Serverschrankreihen bzw. im Doppelböden von Serverraum- und Rechenzentrumsumgebungen sollte das Wasser Leckagemeldekabel der Marke Didactum installiert werden. Dadurch kann der Austritt von wasserhaltigen Flüssigkeiten frühzeitig erkannt werden.

Bei Austritt von Wasser ist sofortiges Handeln angesagt. Schon geringe Mengen an Flüssigkeit/Kondensat kann für einen elektrischen Kurzschluss sorgen. Ein geplatztes Wasserrohr kann für eine komplette Zerstörung des betroffenen Serverraums, Rechenzentrums, Produktionsraums oder Lagers ursächlich sein. Der von einem Wasserschaden betroffenen Firma drohen massive betriebswirtschaftliche Schäden. Bis der Versicher leistet, können viele Wochen und Monate vergehen. Mittels einfacher Montage von Wassersensoren bzw. Wasser Leckagekabeln und der zugehörigen Gefahrenmeldesysteme des Herstellers Didactum, kann das Risiko eines fatalen Wasserschadens vermindert werden.

Sobald der Wassersensor von Didactum den Austritt von Feuchtigkeit / wasserhaltigen Flüssigkeiten erkennt, werden die zuständigen Mitarbeiter vom Alarmsystemsystem per E-Mail, per SMS (via GSM Modem bzw. 3rd Party eMail to SMS Gateway) oder auch per SNMP Traps an die Gebäudeüberwachungssoftware informiert. Die Alarme der Leckagesensoren können auf Wunsch auch an Netzwerk Management Systeme (Nagios & Co.) übertragen werden. Ideal auch für die Räumüberwachung kritischer Infrastrukturen in Niederlassungen. Durch das automatische Auslösen optional erhältlicher Alarmsirenen inklusive Blitzlichtfunktion, kann auch das Personal Vor-Ort über den einsetzenden Wasserschaden informiert werden.

Jedes Alarm und Monitoring System von Didactum arbeitet Stand-Alone. Eine Installation von Software auf PC oder Server ist nicht erforderlich. Die Konfiguration des Geräts erfolgt über die deutschsprachige Web Oberfläche. Auf einfache Art und Weise wird definiert, wie das Alarm und Monitoring System bei Austritt von Wasser benachrichtigen und alarmieren soll. Eingebaute Logiken unterstützen den Anwender bei der Festlegung von Eskalations- und Alarmplänen. Eine im vernetzten Alarmsystem integrierte Karte stellt die aktuellen Bedrohungen auf der Karte blinkend dar, so dass das Personal den Wasserschaden sofort lokalisieren kann.