Wettbewerbsvorteil durch Innovationen – Erkenntnisse vom PMI Chapter Meeting in Haiterbach

Wettbewerbsvorteil durch Innovationen – Erkenntnisse vom PMI Chapter Meeting in Haiterbach
Referenten (v.l.) Olaf Schweizer, Patrick Schmid (Geschäftsführer PS Consulting), Philipp Hallermann
 

Mit „Innovationsmanagement in global vernetzten Unternehmen“ startete Dr. Michael Tangemann von der ALCATEL-LUCENT die Vortragsreihe. Ziel von Innovations-Management ist es, neue, erfolgreiche Produkte oder Dienstleistungen in den Markt einzuführen um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Doch woher kommen die Ideen für neue Projekte oder Prozesse? Am Beispiel von „Grand Challenge“ beschrieb er kurzweilig wie sein Unternehmen es geschafft hat, Freiräume für die Entwicklung neuer Ideen zu schaffen und diese zu bündeln. Besonders gespannt verfolgten die Teilnehmer seine Schilderung der Erfolgsfaktoren. Neben einem kreativen Umfeld, der Verzahnung von Ideen mit Methoden sei es essentiell Menschen mit verschiedenen Prägungen zu integrieren, denn „Innovation ist Integration“, so Herr Dr. Tangemann.

„Software muss sich an den Benutzer anpassen ? nicht umgekehrt“ so die Kernaussage von Olaf Schweizer vom Deutschen Sparkassenverlag. Die Benutzerfreundlichkeit hat hierbei oberste Priorität. Das Usability-Tests in der Software-Entwicklung unabdingbar sind und nicht zwangsläufig aufwändig und teuer sein müssen, stellte er an einem Praxisbeispiel dar. Sein Ratschlag „so früh wie möglich, so oft wie möglich“ Tests durchzuführen, wurde lebhaft unter vielen Branchenkollegen diskutiert. Ebenso das Thema „Probanden“. Für geplante Tests empfiehlt Herr Schweizer einen Querschnitt aus den entsprechenden Abteilungen auszuwählen. Während des Tests solle jeder Bereich der Software abgedeckt und die Komplexität gesteigert werden, so Herr Schweizer.

Passend zum neuen Kapitel des PMBOK-Guides v5 , dem Standard Projektmanagement-Handbuch, stellte Patrick Schmid in seinem Vortrag „Stakeholder-Management in verschiedenen Kulturen“ anschaulich die Kernelemente der interkulturellen Zusammenarbeit dar. Wer mit Menschen aus verschiedenen Kulturen arbeitet, muss deren Sitten und Gebräuche, deren unterschiedliche Einstellung zum Leben und der Arbeit, zur Familie bewusst wahrnehmen und respektieren. Besonders das Thema „Machtdistanz“ fordert Fingerspitzengefühl von den Projektleitern. Für eine erfolgreiche Projektabwicklung ist es notwendig, dass sich beide Seiten auf einander zu bewegen, da ist sich der Geschäftsführer von PS Consulting sicher. Denn kulturelle Unterschiede bieten auch kreatives Potential für neue Innovationen.

Weitere Informationen unter:
http://www.psconsult.de