Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sieht die am Wochenende stattfindende Wahl in Tunesien als Meilenstein in der Geschichte des Landes. „Tunesien hat vor neun Monaten als erstes Land in Nordafrika aus eigener Kraft und unter großen Opfern den demokratischen Aufbruch gewagt“, erklärte Westerwelle am Freitag in Berlin. Die Wahl sei zugleich ein „Lackmustest für die junge tunesische Demokratie“, so der Außenminister. Bei freien und fairen Wahlen könne Tunesien erneut zum Vorbild für die gesamte Region werden. Tunesien bestimmt am Sonntag zum ersten Mal seit seiner Unabhängigkeit in freien Wahlen eine verfassunggebende Versammlung. Sie soll innerhalb eines Jahres eine neue Verfassung ausarbeiten und Parlaments- sowie Präsidentschaftswahlen vorbereiten.
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