Werbeartikel für Kinder und Jugendliche im Wandel

Demzufolge müssen erfolgreiche Kinderprodukte und Marketingmaßnahmen, die sich an Kinder richten, alle Schranken, die in den Köpfen von Erwachsenen existieren, aushebeln. Beispielsweise sollten Kinder als mündige Akteure angesehen werden, die sich ihre Welt aneignen und die nach eigenen Bedürfnissen gestalten. Darüber hinaus würden hohe Werte- und Moralvorstellungen das Konsum- und Freizeitverhalten prägen. Das gilt insbesondere für die „Eco Starlets“, die Mini-Moralisten. Insbesondere hier sind die Unterschiede im Konsumalltag von „verspielten“ Erwachsenen und „erwachsenen“ Kindern nicht mehr deutlich zu erkennen.

Ein weitere Gruppe sind die „Zornigen Mädchen“. Vertreterinnen dieser Gruppe finden kulturelle Phänomene gleichermaßen gut, die sich auf den ersten Blick ausschließen: Zum Beispiel „Hello Kitty“ und Fußball oder ein Pony und Selbstbestimmung. Werbung für diese Zielgruppe muss demnach genügend Assoziationsraum bieten für Mädchenträume, aber auch für Protest und Frauen-Power.

Dennoch gilt auch hier die Prämisse, dass Werbung mit Kindern einen sinnvollen Bezug zum Produkt haben muss, und es Werbung und Verpackungen entsprechend für Kinder geben muss.

Aus diesem Grund sind kleine Plüschtiere für 6- bis 9jährige, diverse Schreib- und Malsets für kreatives Malen, Geduldsspiele zur Förderung der Konzentration sowie schöne und nützliche Kinderportmonees und Sparschweine klassische emotionale Türöffner – auch für Erwachsene.

Werbeartikel für Jugendliche sollten sich an aktuellen Mode- oder Lifestyletrends orientieren, die dann auf Lanyards oder T-Shits umgesetzt werden können.