Dazu gehört nicht nur die Freizeit, sondern auch vieles, was man einfach macht, weil man es immer schon so gemacht hat. Solche Traditionen stehen eine erfolgreichen Unternehmenssanierung oft im Weg, und verhindern diese.
Eine erfolgreiche Unternehmenssanierung beginnt mit einer eingehenden Planung derselben. Denn obwohl diese so häufig gebraucht wird, gibt es kein Patentrezept, denn die einzelnen Unternehmen sind sehr unterschiedlich, und auch die Probleme, die zum Misserfolg geführt haben sind individuell. Einer der ersten wichtigen Schritte ist heraus zu finden wo die Probleme liegen. Es kann an einem zu niedrigen Umsatz, an zu hohen Kosten oder an vielen weiteren Faktoren liegen, dass am Ende des Monats kaum Gewinn übrig ist.
Je nach Problem kann die Unternehmenssanierung dann das Portfolio, die Organisation, die Finanzlage oder auch das Verhalten im Unternehmen betreffen. Bei einer Portfolio-Sanierung wird man das Augenmerk darauf legen, Bereiche, die gute laufen zu unterstützen, und weniger ertragreiche Sektionen zu schließen, oder an andere zu delegieren. Bei der Organisatorischen Sanierung werden der Aufbau und die Abläufe im Unternehmen unter die Lupe genommen und optimiert. Ziel ist vor allem die Effektivität zu erhöhen, und die Kosten zu senken. Eine finanzielle Sanierung konzentriert sich vor allem darauf, dass die finanzielle Situation gesichert ist. Sie kann darin bestehen neues Kapital zu bekommen, oder Schulden zu minimieren. Nicht vergessen werden darf auch die Behavioristische Sanierung, in der die Verhaltenspolitik in der Firma optimiert wird. Dazu gehört nicht nur eine optimale Führungskultur, die nachweislich einen starken Einfluss auf den Erfolg hat, sondern auch die Verbesserung der Verhaltensweisen der Mitarbeiter. Dies kann unter anderem über kreative Anreiz-Modelle erreicht werden.