
Viele Unternehmen lassen sich mittlerweile einiges einfallen, um in die Köpfe ihrer Mitarbeiter zu investieren. Hier ein Seminar, dort ein Workshop oder mal ganz modern: ein E-Learning.
Allenfalls knausrige Arbeitgeber versuchen noch mit altertümlichen Programmen, wie dem „Lunch and Learn“, ihre Mitarbeiter dazu zu bringen, ihre Mittagspause auf dem Altar der Weiterbildung zu opfern. Stellt sich die Frage, warum motivierte Arbeitnehmer nicht gleich nochmal ein vollständiges Studium absolvieren und im günstigsten Fall das Erlernte direkt in die Arbeitspraxis transferieren? Doppelt hält schließlich besser!
Viele Arbeitnehmer in Festanstellung befinden sich in einem Dilemma: Weiterbildungen mögen punktuell zu einer Verbesserung der eigenen Leistung erbringen, doch wirklich nachhaltige Impulse setzen solche Maßnahmen nicht.
Trend geht zum Zweit- und Drittstudium
Darf man neuen Umfragen Glauben schenken, so geht mittlerweile der Trend zum Zweit- und Drittstudium. Doch in vielen Unternehmen ist man darauf nicht vorbereitet. Die Förderung von berufsbegleitenden Master-Programmen kommt in der Personalentwicklung oftmals nicht vor. Zu groß ist die Furcht vor einer kostspieligen und kopflastigen Zusatzausbildung ohne Nutzen für das Unternehmen.
Theorie und Praxis sinnvoll verknüpfen
Dabei gibt es durchaus sinnvolle Varianten eines Ergänzungsstudiums. Was, wenn dem Ingenieur oder dem Informatiker wichtige Wirtschaftskenntnisse für den Berufsalltag fehlen? In einer Wissensgesellschaft, in der lebenslanges Lernen vorausgesetzt wird, kann z.B. ein generalistisches MBA-Studium die Lösung sein! Am besten aber eines, indem nicht nur frontal Theorie gelehrt, sondern das eigene Unternehmen in Fallstudien und Projektarbeiten integriert wird. Dabei müssen berufsbegleitende und berufsintegrierte Konzepte voneinander unterscheiden werden.
Berufsbegleitende versus berufsintegrierte MBA-Studiengänge
Beim klassischen berufsbegleitenden MBA-Studium sind Arbeit und Studium strikt voneinander getrennt. Der Student erhält zwar klassisches wirtschaftswissenschaftliches Handwerkszeug, eine Brücke zum operativen Tagesgeschäft wird aber in der Regel nicht geschlagen. Beim berufsintegrierten MBA, wie z.B. dem SteinbeisMBA der SIBE an der Steinbeis Hochschule Berlin hingegen wird vom ersten Tag an die erlernte Theorie in die Praxis transferiert. Erfahrene Projektdozenten aus der Wirtschaft unterstützen die Studierenden beim Anfertigen von Projektstudienarbeiten, die einen Bezug auf ein konkretes Projekt im Unternehmen haben müssen. So werden Theorie und Praxis sinnvoll miteinander verzahnt.
Wer trägt die Kosten?
Wer sich geschickt verhält, verhandelt bereits bei seiner Einstellung über Fortbildungsvereinbarungen und deren Kostenübernahme. Je nach Höhe der Programmgebühren eines MBA kann es sein, dass der Arbeitgeber von seinem Recht einer Unternehmensbindung von bis zu fünf Jahren Gebrauch macht. Scheidet der Mitarbeiter vor Ablauf der Frist aus, ist er verpflichtet, dem Arbeitgeber die aufgewendeten Kosten anteilig zurückzuzahlen.
Qui bono – wem nutzt es?
Dem Unternehmen und dem Arbeitnehmer! Eine echte Win-Win-Situation also.
Weitere Informationen unter:
http://www.steinbeis-sibe.de