Nach dem Anschlag auf die Minsker U-Bahn vom Montag hat sich die Zahl der Opfer auf zwölf Tote und etwa 150 Verletzte erhöht. Das gab der Geheimdienst KGB bekannt. Ersten Ermittlungen zufolge war der Sprengsatz unter einer Sitzbank auf dem Bahnsteig der Oktjabrskaja-Station versteckt. Die weißrussische Generalstaatsanwaltschaft geht bei der Explosion mittlerweile offiziell von einem Terroranschlag aus. Präsident Alexander Lukaschenko ordnete daraufhin die Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen an und stimmte einem Angebot von Russlands Präsidenten, Dimitri Medwedjew, für den Einsatz russischer Ermittlungsbehörden zu. Das Land galt bisher nicht als Ziel von Terroristen. Zuletzt war Minsk 2008 Schauplatz eines Bombenanschlags. Am Tag der Unabhängigkeit wurden damals etwa 50 Menschen verletzt.
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