Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko hat die Nato für den Tod des gestürzten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi verantwortlich gemacht und das Militärbündnis mit der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verglichen. „Spezialeinheiten der Nato haben einen Staatschef gefangen genommen. Man hat ihn misshandelt, auf ihn geschossen und schließlich zu Tode gequält – und das noch schlimmer als seinerzeit die Faschisten“, so Lukaschenko. Insbesondere die USA, Deutschland, Frankreich und Italien seien an den libyschen Ölreserven interessiert, sagte der weißrussische Präsident. Lukaschenko warnte überdies, dass in Libyen Menschen an die Macht kommen könnten, die für den Westen „nicht sehr gewünscht“ seien.
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