Weichenschmiede in Witten wird 150

Weichenschmiede in Witten wird 150
Seit 150 Jahren werden in Witten Weichen geschmiedet (Foto: Markus Wetterauer).
 

Alles begann 1863. Vor genau 150 Jahren richtete die Bergisch-Märkische Eisenbahn in Witten ihre Central-Werkstätte ein. Die Arbeiter dort bauten Stellwerkstechnik und Signale, sie reparierten Loks und Wagen, sie schmiedeten Schienen und Weichen. Viele Wittener kamen hier in Lohn und Brot.

Heute ist das Werk in Witten die einzige Fabrik der Deutschen Bahn. Rund 1.300 Weichen und 10.000 Ersatzteile stellen die Mitarbeiter jedes Jahr her. Der DB-Konzern will den Standort mit Hilfe von neuartigen Techniken und Materialien wettbewerbsfähig machen. Ein Beispiel dafür ist der extrem harte Stahl Bainit. Werden Weichenteile daraus hergestellt, sind sie besonders verschleißarm.

Auch in Punkto Umwelt will man Vorreiter sein. Auf dem Dach der Lagerhalle wandeln nach DB-Angaben 7.000 Quadratmeter Solar-Module Sonnenlicht in Strom um, bis zu 850.000 Kilowattstunden im Jahr.

Warum die riesigen Maschinen im Weichenwerk selbst von einem Zahnarzt benutzt werden könnten, ist auf dem neuen Hörbuch der Reihe ZUGhören zu erfahren. Es enthält Schienengeschichten aus dem Ruhrgebiet, dem Rheinland und aus Westfalen. In einem 32-seitigen Begleitheft zur CD finden sich Fotos, Daten und Hintergründe zu den sieben Reportagen und Interviews. Das Hörbuch kostet 14,80 Euro. Es kann bestellt werden im Internet unter www.ZUGhören.de oder beim Buchhandel.

ZUGhören 10: Ruhrgebiet, Rheinland, Westfalen, Schienengeschichten fürs Ohr,
75:07 Minuten, Stereo, ISBN 978-3-00-037262-9, www.ZUGhören.de.

Weitere Informationen unter:
http://ZUGhören.de