1. Sondieren Sie den Markt
Alternativen zum Hosenanzug bzw. Kostüm. Sind z.B. Röcke oder Hosen mit Bluse und Weste. Den herkömmlichen Blazer können Sie etwa auch mal durch ein kleines Jäckchen mit einem ausgefallenen Schnitt ersetzen. Bürotauglich – und trotzdem feminin – sind auch schlichte Kleider. Ärmellose Kleider können mit Bluse oder einem feineren Shirt kombiniert werden. Wenn Sie darüber dann noch eine Jacke mit kurzen Ärmeln tragen, haben Sie ein spannendes, extravagantes Outfit, das immer noch allen Regeln des Dresscode am Arbeitsplatz entspricht.
Das geht gar nicht: Bermudas! Die sollten Sie meiden. Selbst dann, wenn man Ihnen im Geschäft einen “passenden” Blazer dazu reicht und Ihnen das Gespann als Kostüm verkaufen will. Egal, aus welchem Stoff sie gemacht sind: Bermuda-Shorts erinnern immer an Strandurlaub und sind deshalb kein Business-Outfit.
2. Setzen Sie eigene Akzente
Ziehen Sie auch ein dunkles Lila oder Blaugrün und im Sommer etwas Helles in Betracht. Einzelne Teile wie Blusen, Tops oder Röcke gehen auch in Gelb, Pink oder Royalblau. Vielleicht machen Sie sogar eine ungewöhnliche Farbe zu Ihrem Markenzeichen? Der Versuch lohnt.
Das geht gar nicht: Von Kopf bis Fuß in Knallfarben. Auch hier gilt: Weniger ist mehr.
3. Arbeiten Sie Ihre Stärken heraus
Sie sind eine Frau, das darf man auch sehen. Die Kleidung darf figurnah sein, aber nicht knalleng. Arme, Beine und Teile des Dekolletes dürfen gezeigt werden. Aber: Weniger ist mehr! Heißt in der Praxis: Zum ärmellosen Kleid besser ein U-Boot-Kragen, zum größeren Ausschnitt bessere längere Ärmel und z.B. eine Hose. Italienische Kleiderlänge wirkt kompetenter als Mikro-Mini. Schließlich möchten Sie doch über Ihre Leistungen wahrgenommen werden!
4. Bieten Sie Mehrwert
Jetzt kommen die Accessoires ins Spiel: Dabei können Sie Ihre Individualität voll ausleben. Schmuck darf extravagant, verspielt und auch gerne mal etwas größer sein. Das gleiche gilt für Schals und Tücher, mit denen können Sie außerdem schöne Farbakzente setzen. Ein, maximal zwei Akzente reichen.
Das geht gar nicht: Fransentaschen, Hippieketten, Nietengürtel. Sie arbeiten in Hannover, Essen oder Böblingen – nicht in Ibiza.
5. Nutzen Sie Benchmarking
Beobachten Sie außerdem in der Klatschpresse die jüngere Generation der gekrönten Häupter: Bei Königin Rania (Jordanien) und den Prinzessinnen Laetizia (Spanien) und Mary (Dänemark) finden Sie regelmäßig gute Anregungen. Auch Kate (Prinz William) bietet interessantes Input.
Auch gut: Victoria Backham, Carla Bruni.