Wege aus der Krise und drumherum

Wege aus der Krise und drumherum

Die geheimen Sorgen
der Unternehmer

Peter Hausdorf schrieb über Ängste von Unternehmern, die darüber fast nie
sprechen. Eine Aktiengesellschaft wird vom Markt abgestraft, wenn sie
lediglich eine Gewinnwarnung herausgibt. Im Gegensatz dazu dürfen alle
anderen am Wirtschaftsleben Beteiligten – Arbeiter, Angestellte, Kunden,
Gewerkschaftler – öffentlich über ihre Sorgen sprechen. Sie nutzen sie
sogar, um ihren individuellen Forderungen Nachdruck zu verleihen bzw. sie
durchzusetzen. Nur für einen Berufsstand, den Unternehmer, ist es tabu,
sich mit Zweifeln und Befürchtungen öffentlich auseinanderzusetzen. Wir
zeigen in dieser Serie auf, wie mutige Unternehmer mit dem Gefühl von
Unzufriedenheit und berechtigten Ängsten umgegangen sind.

Private Schicksalsschläge, die Auseinandersetzung mit der
„Work-Life-Balance” oder die entscheidende Sinnfrage nach vielen Jahren der
Selbstständigkeit sind oft Auslöser dafür, ein Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen
und nach Lösungen zur Optimierung zu suchen.

Seit 18 Jahren beschäftigt sich das Beratungsunternehmen
„Wirtschaftskraft/Die Brandenburgs” mit diesen wichtigen Fragen, geht auf die
Situation der Unternehmer ein, analy-siert den Markt, die Konkurrenz und die
Trends und entwickelt individuelle Lösungen. Für den Unternehmer bedeutet dies konkret,
über den Tellerrand zu schauen und sich mit innovativen Ideen neu aufzustellen.
Kurz:
– mehr Umsatz, mehr Marktanteil, mehr Gewinn.

Täglich kaufen wir bestimmte Marken, Produkte oder Dienstleistungen.
Warum tun wir das? Was macht deren Magnetkraft und den langfristigen
Erfolg aus?

Antwort 1 – Das Nutzenversprechen:

Laut Lebensmittelexperten war der Joghurtmarkt für die nächsten Jahre
übersättigt und die Chance für erfolg-
reiche Neueinführungen sehr schlecht. Die Marketingspezialisten bei Danone
haben mit Actimel das Gegenteil bewiesen und heute ist es nahezu in jedem
Kühlschrank Deutschlands zu finden. „Actimel activiert Abwehr-kräfte“
– das kennt in Deutschland bereits jedes Kind, aber noch viel
wichtiger: jede Mutter.

Antwort 2 – Das Alleinstellungsmerkmal:

Quadratisch. Praktisch. Gut. Warum muss Schokolade eigentlich immer gleich aussehen,
fragte sich der Inhaber.
Aus dieser Frage entwickelte er einen Welterfolg. „Anders sein“ bedeutete im Fall von Ritter
Sport auch immer besser und erfolgreicher als die Mitbewerber.

Beratung mit Methode

Die drei Beraterteams der Wirtschaftskraft arbeiten unter der Leitung der
beiden Brüder Olaf und Sven Brandenburg mit der von ihnen entwickelten
Magnetic-Force-Methode. Diese basiert auf der Blue-Ocean-Methode, die von
der europäischen Elite-Hochschule Insead erarbeitet wurde. Die Berater der
„Wirtschaftskraft /Die Brandenburgs“ haben sie speziell an die Bedürfnisse des
Mittelstands angepasst und weiterentwickelt. Der größte Teil der mittlerweile 300
Beratungsmandate kommt aus dem Berliner und deutschen Mittelstand, dem industriellen
Mittelstand, aber auch von Großunternehmen wie Deutsche Bahn, Volkswagen, Mercedes-
Benz, Bosch, Coca-Cola, HypoVereinsbank u. v. a.

Olaf Brandenburg sagte in einem ZDF-Interview, das sich mit dem
Thema der aktuellen Wirtschaftskrise beschäftigt: „Die deutschen
Unternehmer haben das Land aus dem Nichts aufgebaut. Somit sind sie stark
genug, sogar eine Rezession zu meistern.
Gefahr besteht aber in der Tatsache, dass alle auch sehr erfolgsverwöhnt
sind. 80% der Unternehmen haben erhebliche Mängel im Vertrieb. Nachhaltigen
und von wirtschaftlichen Krisen unabhängigen Erfolg erreicht man nur mit
einer magnetischen Positionierung und einer ständigen neuen Aufladung
dieser Magnetkraft durch ein ideenreiches Vertriebsteam.
Unternehmer, die bereit sind, ihre bisherige Strategie kritisch zu hinterfragen, darüber zu
sprechen und Maßnahmen zu entwickeln, um auf Schwachpunkte zu reagieren, werden
auch in der Zukunft regional, national und global zu den Gewinnern zählen – egal, wie
sich das Bankensystem und somit die Weltwirtschaft verändern.“

Senden Sie uns per E-Mail Fragen, die Sie als Unternehmer beschäftigen bzw.
schreiben Sie uns, wie Sie Situationen erfolgreich gelöst und umgesetzt
haben. In unserer Serie stellen wir gelungene Konzepte vor oder geben Ratschläge, wie
man auch Ihren Betrieb optimieren kann.

Mehr Marge – mehr
Gewinn für Mitarbeiter
und Eigentümer

Ein Unternehmen mit 70 Fachgeschäften in Deutschland und mehr als 1.200 Mitarbeitern
steigerte den Rohertrag pro verkaufter Einheit von 30 Euro auf 50 Euro. Wie geht das?
Nach Analyse von Markt und Ver-braucherbedürfnissen hat das Team der
Wirtschaftskraft eine Eigenmarke entwickelt, die zum Verkaufsschlager wurde.
Das Ergebnis: erstklassige Kundenbindung, Mitarbeitermotivation durch zusätzliche
Provisionsmodelle und höhere Margen – trotz rückläufigem Gesamtmarkt.

Neue Einnahmequellen –
aus 1 mach 4.

Ein kleiner Handwerksbetrieb aus Berlin Köpenick hat die Deregulierung in seinem Markt
nicht als unüberwindbare Gefahr gesehen, sondern als Chance. Nach einer eingehenden
Analyse und einem Wirtschaftskraft-Paket ist das Unternehmen ein nationaler
Franchisegeber, hat sein Geschäftsmodell von einer auf vier Einnahmequellen gesteigert
und will in den nächsten Jahren 350 Franchisebetriebe in Deutschland, Österreich und der
Schweiz unterhalten.