Das in Genf ansässige Weltwirtschaftsforum (WEF) platzierte Taiwan auf Rang 14 in dem Global Competitiveness Report, welcher am 2. September veröffentlicht wurde.
Mit einem Wert von 5,25 – einem Minus von 0,04 gegenüber dem Vorjahr – fiel Taiwan um zwei Plätze auf das niedrigste Ranking seit sechs Jahren. Die Schweiz, Singapur und die USA nahmen weltweit die ersten drei Plätze ein unter den 144 Volkswirtschaften.
Laut WEF war Taiwans Leistung stabil in den letzten sechs Jahren, mit bemerkenswerten Stärken einschließlich effizienter Gütermärkte, höherer Bildung, Innovationsfähigkeit und einer weltklassigen Infrastruktur.
Aber um seine globale Wettbewerbsfähigkeit zu schärfen, müsste Taiwan laut Bericht seinen institutionellen Rahmen in den Bereichen wie Ineffizienz im öffentlichen Sektor und Verkrustungen am Arbeitsmarkt stärken.
Als Antwort ließen der National Development Council und das Wirtschaftsministerium verlauten, die Regierung habe sich einem beschleunigten industriellen Wandel, sowie der Umsetzung weiterer regulatorischer Lockerungen und zu Innovationsförderungsmaßnahmen verpflichtet. Dazu gehören die Free Economic Pilot Zones und die Vorbereitungen, Handelsblöcken wie der Trans-Pacific Partnership und Regional Comprehensive Economic Partnership beizutreten.
Unter den nahezu 120 Indikatoren des WEF, erreichte Taiwan die TOP 10 in 17 Kategorien. Dazu gehören Festnetzanschlüsse und Patentanmeldungen (beide auf Platz 1); Finanzierung lokaler Märkte durch Eigenkapital, Stärke des lokalen Wettbewerbs und Stand der Clusterentwicklung (alle auf Platz 3); und das Ausmaß der Marktbeherrschung auf Platz 5.
Im asiatisch-pazifischen Raum rangierte Taiwan auf dem vierten Platz hinter Singapur, Japan und Hong Kong, aber vor Südkorea auf Platz 26. (ca)