Homebanking ist bequem. Öffnungszeiten? Egal. Die
Bank hat immer geöffnet. Das wissen immer mehr Kunden zu schätzen.
Die Zahl derer, die ihre Geldgeschäfte im Netz abwickeln, steigt
rasant. Nicht nur, weil es immer mehr Internet-Anschlüsse gibt,
sondern auch, weil das Vertrauen in die Technik steigt. Doch ist das
Homebanking wirklich so sicher, wie die Banken uns glauben lassen
wollen? Selbst das von vielen Instituten favorisierte
Chip-Tan-Verfahren ist schon von Experten gehackt worden. Fälle, in
denen Kunden zu Schaden kamen, sind aber nicht bekannt. Weil
erfolgreiche Versuche, die Sicherheitsschranken zu umgehen, unter
Idealbedingungen passiert sind – im Labor. Grund zur Panik? Nein. Wer
dubiose E-Mails links liegen lässt, die Software seines Computers auf
dem neusten Stand hält und im Zweifel vorher seine Bank fragt, bevor
er sensible Daten im Netz preisgibt, muss nicht gleich um sein
Erspartes fürchten. Und passiert dann doch einmal etwas, dürfen
Kunden bislang auf Kulanz hoffen. Der Imageschaden wäre für die
Banken weit größer als der Verlust von ein paar Euro.
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