Was Sieüber gesetzliche Betreuung unbedingt wissen sollten – / 1,3 Millionen Menschen haben einen Betreuer (AUDIO)

Anmoderation: Das ist schon eine beeindruckende Zahl: Rund 1,3 Millionen Menschen haben bei uns einen rechtlichen Betreuer. Grund genug, dass wir uns intensiver mit dem Thema beschäftigen. Marco Chwalek berichtet:

Sprecher: Wenn man wegen einer Krankheit wie Demenz oder einem psychischen Leiden, einem Unfall oder einer Behinderung seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, braucht man einen gesetzlichen Betreuer, berichtet das Apothekenmagazin der Senioren Ratgeber. Wer als rechtlicher Betreuer infrage kommt, erklärt uns Chefredakteurin Claudia Röttger:

O-Ton Claudia Röttger: 18 Sekunden

„Das kann sowohl ein Familienangehöriger sein, als auch ein professioneller Helfer. Was viele nämlich nicht wissen: Die Familie darf nicht automatisch alle wichtigen Entscheidungen treffen. Wenn nichts anderes festgelegt wurde, setzt das Gericht einen hauptamtlichen Betreuer ein.“

Sprecher: Da weit über eine Million Menschen einen Betreuer haben, kann es gut sein, dass man irgendwann auch selber einen braucht. Es gibt die Möglichkeit, schon im Voraus festzulegen, wer später die eigenen Angelegenheiten regeln soll:

O-Ton Claudia Röttger: 21 Sekunden

„Das legt man am besten in einer Vorsorgevollmacht fest oder in einer Betreuungsverfügung. Mit einer Verfügung kann man selbst entscheiden, von wem man später betreut werden möchte, zum Beispiel von der Nichte oder der Nachbarin. Ist nichts festgelegt, wird ein professioneller Helfer eingesetzt und der wird auf jeden Fall vom Gericht kontrolliert.“

Sprecher: Viele von uns wissen gar nicht genau, was die Aufgaben eines Betreuers sind:

O-Ton Claudia Röttger: 19 Sekunden

„Grundsätzlich muss man festhalten, dass Betreuer nicht pflegen oder einkaufen. Sie kümmern sich zum Beispiel darum, dass Bankgeschäfte abgewickelt werden, ein Pflegedienst organsiert wird oder wenn nötig, auch der Haushalt aufgelöst wird. Und natürlich muss ein Betreuer regelmäßig seine Klienten kontaktieren.“

Abmoderation: Obwohl es schon rund 16.000 Berufsbetreuer in Deutschland gibt, nimmt der Bedarf an professionellen Helfern weiter zu, berichtet der Senioren Ratgeber.

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Katharina Neff-Neudert
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