Ein Darlehen nach dem Bafög ist zwar zinsfrei aber an bestimmte Voraussetzungen gebunden, deshalb bieten heutzutage immer mehr Banken Studienkredite an.
Ein Studienkredit von einer Bank ist ein Kredit mit zinsgünstigen Konditionen, der während einer Ausbildung die Studien-und Lebenshaltungskosten sicher abdeckt. Dafür wird nicht die ganze Summe auf einmal ausgezahlt, sondern der Student bekommt das Geld in monatlichen Teilen von etwa 300-650 Euro ausgezahlt. Ein solcher Kredit ist unabhängig vom Einkommen der Eltern und kann in der Regel mit Geld aus Bafög und Bildungsfonds kombiniert werden.
Nach dem Bundesgesetzbuch haben Eltern auch bei Volljährigkeit ihres Kindes die Unterhaltspflicht wenn es finanziell noch nicht unabhängig ist, weil es in der Berufsausbildung steht.
Muss das Kind dafür das Elternhaus verlassen, eine Wohnung in einer anderen Stadt anmieten und Studiengebühren zahlen ist das oft mit der finanziellen Lage der Eltern nicht vereinbar, und wenn der Student zu viele Ferien-und Nebenjobs annimmt ist das wiederum nicht mit dem Pensum des Studiums zu vereinen.
Zusätzlich zum Bafög oder auch allein kann während der Ausbildung später ein vom Staat vergebener Bildungskredit beantragt werden, bei dem, begrenzt auf zwei Jahre, monatlich noch 300 Euro hinzukommen Dazu muss aber ein entsprechender Leistungsnachweis erbracht werden und das Geld wird nicht länger als bis zum 12.Semester ausbezahlt. Da er vom Staat unterstützt wird sind die Zinsen sehr günstig.
Seit 2006 gibt es außerdem einen Studienkredit der KfW Förderbank, dermit Bafög-Geld kombiniert werden kann und vermögensunabhängig ist, aber nur vergeben wird, wenn man unter 30 Jahre alt ist.
Der Studienkredit von einer Bank hat den Vorteil, dass er an weniger Voraussetzungen gebunden ist und trotzdem auf günstige Weise während des gesamten Studiums finanzielle Flexibilität zulässt.
Es lohnt es sich aber auf jeden Fall, die verschiedenen Zinssätze miteinander zu vergleichen und zu beachten ob sie fix oder variabel sind.
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