Zwei Themen beherrschen in der jüngsten Zeit die Tagesmeldungen: Im Sportbereich ist im regelmäßigen Turnus zu lesen, dass der FC Bayern einer weiteren gegnerischen Mannschaft einen Top-Spieler – aktuellstes Beispiel ist Robert Lewandowski – abkaufte und sie damit als Konkurrenten ausschaltete. Innerhalb des kommunikations-technischen Ressorts besticht hingegen das soziale Netzwerk Facebook den Aufmacher. CEO Mark Zuckerberg erweitert sein Imperium, indem er sich den erfolgreichsten Messenger-Dienst Whatsapp einverleibt und seinen Rivalen auf diesem Wege direkt eliminiert.
Die beiden Monopolisten verfahren wirtschaftlich ganz offensichtlich nach derselben Strategie: Konkurrenz am Markt wird nicht geduldet. Mit diesem ökonomischen Prinzip prägen die Spitzenreiter die moderne und freche Marktwirtschaft.
Die freie Marktwirtschaft, von der die globalisierte Welt beeinflusst ist, definiert sich im ursprünglichen Sinn als dezentrale Wirtschaftsordnung, deren Preise sich allein mittels Angebot und Nachfrage im freien Wettbewerb regulieren. Eben dieser Wettbewerb ist der Dreh- und Angelpunkt der freien Marktwirtschaft: Je mehr Mitbewerber und Konkurrenten am Markt vorherrschen, desto größer ist das Angebot. Die Nachfrage für den einzelnen Wettbewerber sinkt. Dem steuern der FC Bayern und viel mehr noch Facebook entgegen. Sie kaufen den Markt auf, schaffen sich ein Monopol und kitten somit den Wettbewerb. Mit diesem Vorgehen verdrängen sie jegliche Konkurrenz vom Markt und mit ihr die Chance auf Fortschrittlichkeit und Ehrgeiz. Es stellt sich die Frage, ob überhaupt noch von einem fairen und freien Wettbewerb innerhalb der Bundesliga und der digitalen Kommunikationsbranche die Rede sein kann, bestehen der FC Bayern und Facebook auf ihre Monopol-Stellung.
Solche und weitere zwiespältigen Geschehnisse lassen das Fachgebiet Wirtschaft nicht ruhen und stets aktuell sein, sowie das gesellschaftliche Bedürfnis, ökonomisches Handeln und Denken zu verstehen, steigern.
Der Europäische Hochschulverbund (EHV-Fernstudium und Weiterbildung GmbH) bietet mit seinen Studien- und Weiterbildungsprogrammen im Bereich Wirtschaft eine vollumfängliche ökonomische Ausbildung an. Im Bachelor-Studium oder in Zertifikatskursen werden den Teilnehmern/innen neben den wirtschaftlichen Grundprinzipien, Verkaufs- und Marketingstrategien sowie Managementfähigkeiten u.a. in den Bereichen Controlling, Personal und Unternehmen nahe gebracht. Aktuelle und historisch außergewöhnliche Fallbeispiele werden dabei von den erfahrenen Dozenten/innen ständig angeführt, um die Anschaulichkeit und Prägnanz der Thematiken zu gewährleisten. Im Rahmen des volkswirtschaftlichen Moduls werden aktuelle Fallbeispiele, wie die des FC Bayern und Facebook, ausführlich thematisiert. In Gruppen erarbeiten die Studierenden innerhalb ihrer Präsenzveranstaltungen Analysen zu den Fallbeispielen und erhalten dadurch ein ganzheitliches ökonomisches Verständnis und Denken.
Weitere Informationen unter:
http://www.ehv-fernstudium.de