München, 25.01.2013 – Während Speicherkapazität heute günstig ist, verschafft das Thema Speicher-Performance CIOs manche schlaflose Nacht. Der bisherige Ansatz war, immer mehr Spindeln zu RAID-Systemen hinzuzufügen. Faustregel: Die doppelte Anzahl Festplatten erreicht doppelte Leistung. Aber auf diesem Weg kann man kaum auf Dauer mit dem Hunger von Applikationen wie Datenbanken nach hoher I/O-Leistung Schritt halten.
Sind SSDs (Solid State Drives), also Festplatten auf Flash-Basis, die Lösung? Sie bieten mehr Geschwindigkeit. Aber es wäre unbezahlbar, alle Festplatten mit SSDs auszutauschen. Es wäre auch obendrein völlig unnötig, denn nur ein bestimmter Teil der Daten benötigt diese Beschleunigung.
Aus diesem Grund bieten die meisten Festplatten-Hersteller jetzt auch Hybrid-Festplatten, die einen kleinen Flash-Speicher als Cache nutzen, um die Performance zu verbessern. Das ist ein Fortschritt, wenn man nur eine Festplatte hat. Aber was, wenn man dutzende oder hunderte verwaltet?
Ein klügerer Ansatz ist es, einen Flash-Cache zu nutzen, der vor dem SAN (Storage Area Network)positioniert ist. Eine host-basierte Software cacht die Daten, die zuletzt oder regelmäßig genutzt wurden. Auf diesem Weg bringt man die Daten näher an die Applikation. Und man reduziert die Latenz, indem man PCIe für den Transport der Daten nutzt und das langsamere Netzwerk vermeidet. Ein weiterer neuer Ansatz für DAS (Direct Attached Storage) ist es, einen Flash-Cache in die Hardware zu integrieren – und zwar direkt auf dem RAID Controller. Welchen Weg man als Unternehmen auch einschlägt: Es gilt, intelligentere Wege für die Nutzung von Flash zu suchen, als einfach nur SSDs einzusetzen.
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