Wer schon einmal versucht hat, einen Apfelbaum mit Einschüchterung zum schnelleren Wachstum zu bewegen, wird kläglich gescheitert sein. Ebenso wie der Manager, der Höchstleistungen durch Druck, Angst und Sanktionen hervorbringen will. Denn: Gesundes Wachstum braucht Zeit. Und: Die einzelnen Pflanzen brauchen Raum zur individuellen Entfaltung, sie brauchen Zuwendung und Achtsamkeit. Ein guter Gärtner gibt dabei die Rahmenbedingungen vor, greift ein, wenn nötig, und zeichnet sich vor allem durch Unaufgeregtheit, Beharrlichkeit und Zugewandtheit aus.
Grüne Managementbionik: Von Pflanzen lernen
Was also braucht es, mit Blick auf den Gemüsegarten, damit ein Unternehmen nachhaltig wächst und gedeiht? Erstens: einen maßvollen Umgang mit menschlichen Ressourcen. Zweitens: langfristige Perspektiven. Und drittens: eine ausgewogene Altersstruktur. Zur Illustration seiner Thesen nimmt Matthias Nöllke den Leser mit auf Ausflüge in den Hausgarten, den Waldgarten, den botanischen Garten oder den Guerilla-Garten. Er zeigt, mit welchen „Gartenzwerg-Typen“ man es im Unternehmensalltag zu tun hat. Zum Beispiel mit dem peniblen Ordnungszwerg, dem Maschinenzwerg oder dem Gießkannenzwerg. Und er erklärt, warum Charakterpflanzen, wenn auch manchmal pflegeintensiv, schützenswert sind.
Unterhaltsam, intelligent und ohne erhobenen Zeigefinger: „In den Gärten des Managements“ gibt umsetzbare Anregungen für jedes Unternehmen. Ab Mitte September für 19,80 Euro bei Haufe und im Buchhandel.
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