Unified Communication & Collaboration (UCC) und Mobile Enterprise gehören unbestritten zu den großen ITK-Megatrends. Die Experten von PAC/Berlecon identifizieren vor allem Collaboration als Top-ITK-Thema, das gleichermaßen von Anbietern und Anwenderunternehmen getrieben wird. So steht immer leistungsfähigeren Collaboration-Tools und -Technologien der dringende Bedarf auf Anwenderseite gegenüber, die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg zu optimieren. Aktuelle Analysen von PAC/Berlecon zeigen, dass 80 Prozent der deutschen Unternehmen in den nächsten zwei Jahren Investitionen in Collaboration-Anwendungen planen.
IT-Services-Providern bietet sich hier ein neues Wachstumsfeld mit hohen Cross-Selling-Potenzialen. Denn Collaboration-Anwendungen werden immer häufiger im Rahmen größerer Projekte als Teil integrierter UCC-Lösungen implementiert, und Anwenderunternehmen benötigen umfangreiche Unterstützung bei der Integration von Collaboration-Tools mit IT- und Kommunikationsanwendungen. Zudem ist das Thema Collaboration häufig ein Einstiegstor in Desktop-Virtualisierung und Cloud-Computing. IT-Dienstleister können sich hier als strategische Partner ihrer Kunden aufstellen, benötigen dafür jedoch neue Positionierungsstrategien und Partnerkonzepte.
Auch die Hersteller von Collaboration-Tools und -Lösungen bewegen sich in einem sehr dynamischen Wachstumsmarkt, dieser weist aber auch eine extrem hohe Wettbewerbsintensität auf. So bringt UCC nicht nur das Zusammenwachsen von Technologien, sondern auch von zuvor getrennten Märkten mit sich. Hersteller aus unterschiedlichsten Bereichen wie Groupware, TK-Lösungen, Enterprise-Content-Management, CRM, ERP sowie Cloud- und Virtualisierungsanbieter und nicht zuletzt SaaS-Spezialisten versuchen, sich einen Teil des wachsenden Collaboration-Marktes zu sichern. Lösungsanbieter müssen sich also mit Wettbewerbern aus ganz neuen Marktsegmenten auseinandersetzen und ihre Markt- und Wettbewerbsstrategien entsprechend anpassen.
Das Research-Programm „Connected Enterprise“ von PAC/Berlecon unterstützt Lösungs- und Services-Anbietern mit detaillierten Analysen zu Marktentwicklungen, Wettbewerbern, Trends und Treibern sowie Bedarf auf Anwenderseite dabei, ihre Strategien auf ein solides Fundament zu stellen.
Andreas Stiehler, Director bei Pierre Audoin Consultants und verantwortlich für das neue Programm: „Mit dem Research-Programm ‚Connected Enterprise’ setzt PAC Deutschland neue Maßstäbe bei der Analyse der lokalen Märkte für Communication, Collaboration und Mobility. Wir bündeln quantitative und qualitative Analysen und liefern eine umfassende Sicht auf diese drei Themen. Unsere Programmkunden erhalten aktuelle Informationen zu Anforderungen und Bedürfnissen auf Kundenseite, belastbare Daten und fundierte Einschätzungen zur Marktentwicklung und zum Wettbewerb sowie unabhängige Bewertungen der Marktchancen und -risiken.“
Die lokalen Research-Programme von PAC beschäftigen sich dediziert mit Marktentwicklungen in den deutschsprachigen Märkten (DACH). Sie tragen dem Umstand Rechnung, dass globale Research-Programme häufig nicht granular genug sind und die lokalen Gegebenheiten nicht ausreichend berücksichtigen. Stiehler: „Erfolgreiche Produkt- und Marktstrategien erfordern aber eine lokale Sicht. Einen deutschen Mittelständler muss ich anders adressieren als ein amerikanisches SMB.“
Das Connected Enterprise Research-Programm fokussiert aktuell den deutschen Markt, eine Ausweitung auf Österreich und die Schweiz ist für 2012 geplant.