
Entspannt in den Urlaub starten diejenigen, die nicht nur sich selbst mental auf ihren Urlaub einstellen, sondern auch ihre Umgebung miteinbeziehen. Der Urlaub gehört zu den wichtigsten Terminen im Jahr, er hat eine professionelle Planung genauso verdient wie ein bedeutendes berufliches Projekt.
Dazu gehört auch die Vertretungs- und Abwesenheitsplanung im Büro einige Tage vor dem Urlaub. Mit einer detaillierten Ãœbergabe an Kollegen werden anfallenden Aufgaben delegiert und unangenehme Ãœberraschungen bei der Rückkehr vermieden. Eine Abwesenheitsnotiz des E-Mail- Programms mit Angabe der urlaubsbedingten Abwesenheit ist Pflicht. Trotzdem fällt es vielen schwer, im Urlaub abzuschalten. „Die meisten Menschen haben ihre ganz persönlichen festgefahrenen Leistungs-Einstellungen / Fixierungen, die sie unbewusst mitnehmen, in den Job, ins Privatleben und in den Urlaub“, sagt Bernhard Juchniewicz, Präsident der http://www.european-coaching-association.de/ European Coaching Association, seit 30 Jahren Management Lehr Coach, Gesundheits-Coach und Begleiter von Menschen in besonders belasteten Arbeits- und Lebenssituationen. Und das führt dann dazu, dass man im Urlaub, wo man sich eigentlich frei von Hierarchien und Druck fühlen sollte, Fremdbestimmung nicht wirklich ablegen kann.
ECA: Dauerstress auch im Urlaub gefährdet die Gesundheit
„Permanenter Dauerstress kann dazu führen, dass Menschen sich als Gefangene ihres Alltags fühlen“, so Bernhard Juchniewicz. „Sie reduzieren sich auf wenige Eigenschaften und haben ihre Intuition und damit das Gefühl für ihre eigene Belastungsgrenze und reale Handlungsfähigkeit verloren.“ Befindet man sich erst einmal in diesem Teufelskreis so besteht die Gefahr, auch im Urlaub seine Lebensenergien nicht mehr wirklich zurückzugewinnen, nicht mehr aufladen zu können und auch ohne Arbeitsstress und Druck von außen permanent erschöpft zu sein.
Neue Erfahrungen sind nötig, um nach dem Urlaub einen frischen und unverstellten bewussten Blick auf seine persönliche Arbeits- und Lebenssituation zu haben. Man sollte die neu gewonnene Energie nutzen, um schlechte Angewohnheiten zu verändern oder neue berufliche oder persönliche Ziele ins Auge zu fassen. Eine Bestandsaufnahme des aktuellen Gemütszustands kann helfen: Was schwächt einen und was stärkt einen? Fühlen man sich trotz Urlaub nicht ausreichend erholt, dann liegt es vielleicht nicht nur am Urlaub. „Vielen Menschen wird in einer Entspannungsphase ihre starke Erschöpfung, ihr Energieverlust und ihre Daueranspannung erst so richtig bewusst. Die Rückkehr in eine ungeliebte Arbeits- oder Lebenssituation wird als unausweichlich belastend empfunden und gleichzeitig ist die Angst vor einer Veränderung so groß, dass Probleme oft jahrelang verdrängt werden“, sagt Bernhard Juchniewicz. Wenn man über einen längeren Zeitraum erschöpft ist, sollte man sich Hilfe bei einem professionellen Coach suchen, wie über die http://www.european-coaching-association.de/view/eca-hotline-31.html SOS Hotline von ECA. Dieser kann dann individuell eine persönlichen Problemlösungen erarbeiten, eine Neuorientierung vorschlagen die ganz persönlichen Ziele definieren.
Weitere Informationen unter:
http://www.medienarbeiten.de