
Frankfurt am Main/Leipzig, 15. Februar 2017. Die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien sorgte 2016 für steigende Preise in Leipzig. Dies zeigt der aktuelle Marktbericht für die größte Stadt in Sachsen, den das Maklerhaus VON POLL IMMOBILIEN soeben vorlegte. Die Entwicklung ist unter anderem zurückzuführen auf ein starkes Bevölkerungswachstum bei gleichzeitig limitiertem Angebot. In guten Wohnlagen, so in Mölkau, Eutritzsch oder Knautkleeberg, betrugen die Preise für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus im ersten Halbjahr 2016 zwischen 189.000 und 367.000 Euro. 2015 lagen diese Werte noch bei 180.000 beziehungsweise 350.000 Euro. Eine Doppelhaushälfte in mittlerer Lage, beispielsweise in Plagwitz, kostete zwischen 107.500 und 215.000 Euro, im Jahr zuvor zwischen 100.000 und 200.000 Euro.
Die höchsten Preisanstiege wurden im ersten Halbjahr 2016 in Premiumlagen verzeichnet. Zu diesen zählen unter anderem das Zentrum-West, das Musikviertel oder Schleußig. Hier wurden für Ein- und Zweifamilienhäuser zwischen 600.000 und 900.000 Euro bezahlt, in der Spitze bis zu 1,4 Millionen Euro. Im Jahr 2015 lag der Topwert noch bei 1,3 Millionen Euro. Für eine Eigentumswohnung in Toplage zahlten Käufer zwischen knapp 1.600 und 5.400 Euro pro Quadratmeter.
Die hohe Nachfrage spiegelt sich auch in der gestiegenen Bautätigkeit wider. Die meisten Wohnungen entstehen momentan in den Stadtteilen Leutzsch, Musikviertel, Gohlis, Zentrum-West und Zentrum-Nordwest.
Peter Bischoff, Geschäftsstellenleiter des VON POLL IMMOBILIEN-Shops in Leipzig, geht von einer weiter wachsenden Nachfrage aus. „Namhafte Unternehmen, die Universität sowie das vielfältige Angebot an Einkaufs- und Naherholungsmöglichkeiten sind attraktive Standortfaktoren. Die Bevölkerung wird daher weiter wachsen.“ In Zukunft geht VON POLL IMMOBILIEN in allen Segmenten von weiteren Preissteigerungen aus.