„In den vergangenen Jahren kam das Programm so gut bei den Studierenden an, dass für 2014 auf jeden Praktikumsplatz fünf Bewerber kamen“, so Dirk Opalka, Geschäftsführer des Initiativkreises Ruhr, über den Erfolg des Ruhr Fellowships. Auch Melody Tan, Ruhr Fellow aus dem letzten Jahr, schwärmt heute noch: „Der Sommer im Ruhrgebiet war für mich bisher eine der lohnenswertesten und unvergesslichsten Erfahrungen. Ich konnte viel in den Unternehmen und Unis lernen und habe dabei auch noch viele spannende Dinge mit neuen Freunden unternommen.“
Das Austauschprogramm wird vom Initiativkreis Ruhr und der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) organisiert. Das Ziel: Aus dem Studierendenaustausch sollen Kontakte entstehen, die zu langfristigen Forschungs- und Wirtschaftskooperationen beitragen. Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten werden die Studierenden eng in das Alumni-Programm des Verbindungsbüros der UA Ruhr in New York eingebunden, so dass sie sich zu Botschaftern für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet entwickeln können.
Erst die Theorie
Der Aufenthalt der Studierenden im Ruhrgebiet ist in zwei Phasen gegliedert. Nach ihrer Ankunft im Juni steht für die Ruhr Fellows zunächst eine Summer School an der Universität Duisburg-Essen auf dem Stundenplan. Während dieser Zeit können die Studierenden ihre Deutschkenntnisse verbessern, Seminare der Kulturwissenschaften und natürlich der Ingenieurwissenschaften besuchen. Bei Ausflügen zur Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund lernen sie die Unilandschaft des Ruhrgebiets kennen. Industriekenntnisse erwerben die Ruhr Fellows dann im Chemiepark in Marl, fahren mit der RAG unter Tage und besuchen ThyssenKrupp in Duisburg.
Dann die Praxis
Mit einem so guten Überblick über den Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet steigen die Ruhr Fellows in der zweiten Phase im Juli mit einem Praktikum in ein Unternehmen ein, das dem Initiativkreis Ruhr angeschlossen ist. Praktika bieten in diesem Jahr die BP Europa, die Deutsche Bank, Evonik, Ferrostaal, Hochtief, ista, Klöckner, der Ruhrverband, Siemens, SMS, Trimet Aluminium und Vaillant an.
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