Die EU-Länder sollten nach Meinung des Volkswirtschaftlers Klaus Busch nicht über die Maßen sparen. „In der Krise zu sparen – und das erleben wir jetzt ja bei Griechenland, Irland, Portugal – verschärft die Problematik“, sagte Busch am Donnerstag in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Diese Länder hätten seit Jahren negatives Wirtschaftswachstum und weniger Steuereinnahmen. „Und es kommt hinzu, dass sie aufgrund der Sparpolitiken, die ihnen aufoktroyiert werden, ja insbesondere die breite Mehrheit der Bevölkerung zur Kasse bitten“, so der ehemalige Vizepräsident der Universität Osnabrück weiter. Portugal könne die Finanzhilfen an sich als Segen sehen, „aber die damit verbundenen Sparauflagen sind natürlich als Fluch zu betrachten“.
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