„Ich halte eine solche, einseitig an den eigenen
wirtschaftlichen Interessen orientierte Aktion nicht für hilfreich.“
Das erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler
Unternehmen (VKU) Hans-Joachim Reck, heute in einem Statement zur
Anzeigenkampagne von Teilen der deutschen Wirtschaft.
„Bei den anstehenden energiepolitischen Entscheidungen müssen alle
Ziele, wie Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Preiswürdigkeit der
Energie, Berücksichtigung finden. Es geht bei der Erstellung des
Nationalen Energiekonzepts auch darum, den Ausbau der erneuerbaren
Energien in dezentralen Strukturen industriepolitisch
sicherzustellen. Mit pauschalen Aussagen in einer Anzeigenkampagne
wird man der Komplexität der Sachverhalte nicht gerecht. Ich fürchte,
diese Aktion wird den Akteuren in der Öffentlichkeit mehr schaden als
nutzen.“
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.400
kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie,
Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit über 240.000 Beschäftigten
wurden 2008 Umsatzerlöse von rund 92 Milliarden Euro erwirtschaftet
und etwa 8,8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen
haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 54,2 Prozent in der
Strom-, 51,4 Prozent in der Erdgas-, 77,5 Prozent in der
Trinkwasser-, 53,6 Prozent in der Wärmeversorgung und 11,8 Prozent in
der Abwasserentsorgung.
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