Verlage können mit Vereinfachung von Registrierungsprozessen mehr Stammleser gewinnen

Verlage können mit Vereinfachung von Registrierungsprozessen mehr Stammleser gewinnen

Vereinfachen

Oft sind Registrierungsprozesse im Internet damit verbunden, zunächst umfangreiche Formulare mit persönlichen Daten zu füllen. Da inzwischen jedoch viele Nutzer erkannt haben, dass sie diese Daten nicht immer leichtfertig preisgeben sollten, müssen Seitenbetreiber die Registrierung deutlich vereinfachen, wenn sie Interessenten nicht verschrecken wollen. „Mehr als die Angabe der Email ist im ersten Schritt meist kontraproduktiv. Deshalb sollten persönliche Daten erst im weiteren Verlauf abgefragt werden“, rät Rang. „Verlage, die darüber hinaus als zusätzliche Registrierungsmöglichkeit Single-Sign-On-Lösungen von Facebook, Twitter oder Google implementieren, senken die Hürde für viele Leser ein weiteres Stück.“

Vereinheitlichen

Egal was den Leser ursprünglich dazu bewog, sich zu registrieren, das zukünftige Login sollte für alle Bereiche des Online-Angebotes gelten. Die Voraussetzung dafür ist ein einheitlicher Nutzerpool, über den die Rechte für unterschiedliche Inhalte geregelt werden. So muss sich der Leser nicht nochmals registrieren und braucht sich nicht für jeden Teilbereich neu anmelden. „Viele Verlage haben für jeden Dienst eine separate Datenbank“, sagt der ipunkt IT-Chef. „Das macht nicht nur dem Nutzer das Leben schwer, ein Abgleich der Daten bei Änderungen gestaltet sich sehr schwierig. Darüber hinaus sind effiziente Analysen der Nutzerbasis für Statistiken oder gezielte Kundenansprachen nicht möglich.“ Zudem lassen sich neue Anwendungen in eine einheitliche Verwaltung problemlos integrieren und dem bestehenden Kundenkreis gezielt anbieten. Ein weiterer Vorteil: Wenn Informationen zu Werbesperren nicht mehr verteilt hinterlegt sind, verringert sich die Gefahr, dass Lesern unerlaubt Werbemaßnahmen zugesandt werden.

Wert und Gegenwert

Der Wert einer gepflegten Nutzerdatenbank ist letztendlich kaum zu überschätzen. Mit Hilfe von Statistik-Tools können Verlage das Nutzerverhalten genau analysieren und ihr Angebot der Zielgruppe anpassen. Je tiefer die Nutzerdaten reichen, umso differenzierter können die Analysen gestaltet werden. „Deshalb ist es wichtig, einen entsprechenden Gegenwert zu schaffen“, sagt Rang. „Alle Vereinfachung und Vereinheitlichung ist am Ende zwecklos, wenn der Leser keinen Grund hat, sich überhaupt anzumelden. Denn: Er wird seine persönlichen Daten nur dann teilen, wenn er darin für sich klar einen Mehrwert erkennen kann.“

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http://ipunkt.biz