Verbundprojekt SpeedUp zeigt innovatives System zur Koordination von Rettungskräften auf CeBIT

Verbundprojekt SpeedUp zeigt innovatives System zur Koordination von Rettungskräften auf CeBIT

Jena, 10. Februar 2011 – Das Forschungsverbundprojekt SpeedUp
(www.speedup-projekt.de) präsentiert sich auf der diesjährigen CeBIT (01. – 05. März) in Hannover. Ziel von SpeedUp ist die Erarbeitung einer Kommunikations- und Datenplattform, die die effiziente Koordination von Rettungskräften in Großschadenslagen ermöglicht. Auf dem Messestand D04 der FSU Jena in Halle 9 werden kompetente Ansprechpartner den Zwischenstand des bis 2012 laufenden Projektes vorstellen und für Hintergrundgespräche zur Verfügung stehen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vereint einen Verbund aus sieben Partnern – Einrichtungen der Wirtschaftswelt, der Forschung sowie öffentliche Behörden.

Das interdisziplinäre Verbundprojekt SpeedUp wurde 2009 mit dem Ziel gestartet, den Einsatz einer komplexen IT-Lösung zur Verbesserung der Kommunikation innerhalb und zwischen verschiedenen an einem Rettungseinsatz beteiligten Organisationen zu erforschen. Sascha Sauer, Geschäftsführer des Projektpartners SYNCHRONITY GmbH: „Besonders bei Szenarien mit einer großen Zahl involvierter Personen wie beispielsweise Massenunfällen, ist die effiziente Koordination aller Akteure unabdingbar. Durch den Einsatz mobiler GPS-Geräte integriert in einer flexiblen Kommunikationsplattform wird SpeedUp helfen, die Aufgaben effektiv und behördenübergreifend zu koordinieren.“

Am Messestand D04 in der Halle 9 wird der aktuelle Stand der SpeedUp-Lösung demonstriert. Die Besucher können sich dabei in die Lage eines Polizisten, eines Feuerwehrmanns oder einer Rettungskraft versetzen und deren rollen- und behördenspezifische Aufgaben in einer Großschadenslage durchspielen. Sauer: „Als besonderes Highlight haben wir ein ASB-Rettungsfahrzeug für die Präsentation auf dem Messestand organisiert. Mit seiner Hilfe wird die Nutzung der SpeedUp-Lösung im Einsatzfahrzeug realistisch dargestellt.“