vbm verurteilt 24-Stundenstreiks der IG Metall – Brossardt: „Kein Lösungswille trotz abschlussfähigem Angebot der Arbeitgeber“

Der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und
Elektro-Industrie e. V. verurteilt die geplanten Tagesstreiks scharf.
vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Tagesstreiks sind
vollkommen unverhältnismäßig, da sich die Arbeitgeber sehr weit auf
die IG Metall zubewegt hatten. Zu allen Konfliktfeldern lagen
Lösungsansätze auf dem Tisch, denen sich die IG Metall verschlossen
hat.“

Die IG Metall hatte auch ein Angebot mit einem Volumen von rund
sieben Prozent für 27 Monate abgelehnt, das auch eine Lösung zur
Arbeitszeitproblematik beinhaltete.

Bertram Brossardt erklärt: „Das hohe und abschlussfähige Angebot
belegt den großen Einigungswillen der Arbeitgeber. Die Ablehnung der
IG Metall, das Ultimatum der IG Metall und der Abbruch der
Verhandlungen durch die IG Metall zeigen ganz offensichtlich, dass
sie den Streik um seiner selbst willen wollte. Die Höhe der Schäden
durch die Tagesstreiks ist derzeit konkret nicht abzuschätzen. Klar
ist bereits heute: Produktionsstopps von 24 Stunden führen zu
weitreichenden Beeinträchtigungen der internationalen Liefer- und
Wertschöpfungsketten. Daher werden für die betroffenen Unternehmen
aber auch für die Volkswirtschaft insgesamt große Schäden entstehen,
die die IG Metall zu verantworten hat.“

Brossardt weiter: „Wir suchen nach wie vor nach einer Lösung am
Verhandlungstisch und nicht auf dem Instanzenweg. Mit der
beabsichtigten Klage des vbm gegen die rechtswidrige Forderung nach
einem Teillohnausgleich werden wir die Interessen unserer Mitglieder
wahren.“

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Kontakt: Katja Schlendorf-Elsäßer, Tel. 0171-227 82 46, 089-551
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