Die Tagesstreiks der IG Metall am Mittwoch und
Donnerstag dieser Woche kosten die betroffenen Unternehmen der
bayerischen Metall- und Elektroindustrie rund 46 Millionen Euro. Das
geht aus Schätzungen des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und
Elektro-Industrie e. V. auf Grundlage von Berechnungen des Instituts
der Deutschen Wirtschaft hervor. Dabei handelt es sich um die
direkten Kosten durch Umsatzverluste – weitere Fernwirkungen, wie zum
Beispiel Kosten durch Lieferverzögerungen, sind darin noch nicht
enthalten. „Für Freitag werden höhere Kosten erwartet, da die
Automobilindustrie bestreikt wird. Daher werden die Gesamtkosten für
die Tagesstreiks in dieser Woche noch deutlich höher ausfallen“,
erklärt vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
„Die IG Metall nimmt mit den 24-stündigen Streiks immense Schäden
für Unternehmen, Volkswirtschaft und Standort offenbar billigend in
Kauf“, kritisiert Brossardt und fordert die Gewerkschaft zur Rückkehr
an den Verhandlungstisch auf. „Wir brauchen einen wirtschaftlich
tragbaren Kompromiss – das ist nicht nur im Sinne der Unternehmen,
sondern auch im Sinne der Arbeitnehmer und des Standorts.
Tagesstreiks sind eine unnötige Eskalation und bringen uns einem
Abschluss keinen Schritt näher.“
Weitere Informationen: www.metalltarifrunde2018.de
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