US-Präsident Barack Obama hat sich enttäuscht über die Rede des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak geäußert. Die ägyptische Staatsführung müsse einen „unmissverständlichen“ Weg hin zu einer Demokratisierung aufzeigen, hieß es am Donnerstag in einer schriftlichen Erklärung des Präsidenten. Dem ägyptischen Volk sei eine „Ãœbertragung der Macht“ versprochen worden, nach wie vor sei jedoch kein „umgehender, bedeutsamer oder ausreichender“ Wandel sichtbar, so Obama. Politische Beobachter in den USA werteten die Stellungnahme als die bisher schärfste des Weißen Hauses in der Ägypten-Krise. Obama, der die Rede auf dem Rückflug von einem Auftritt in Michigan an Bord der Air Force One verfolgt hatte, ging jedoch nicht direkt darauf ein, dass Mubarak entgegen vielen Erwartungen am Donnerstagabend nicht seinen Rücktritt erklärt hatte.
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