
Im Ahrtal ist nichts mehr wie zuvor. Die Hälfte der Gebäude von Bad Neuenahr-Ahrweiler sind schwer beschädigt.
Die Menschen sind emsig beschäftigt, alle von oben bis unten voller Schlamm. Freunde, Familienangehörige, aber auch völlig Fremde haben sich spontan Urlaub genommen, um mit anzupacken.
Einer von Ihnen ist Klaus Fischer aus Gronau der mit Fahrzeugen der Firma Mußmann vor Ort im Einsatz ist.
Problematisch sind selbst die einfachen Dinge so Fischer der berichtet, dass er aktuell an einem Altenheim hilft und die Leute vor Ort ca. 1,5 km bis zur nächsten Toilette laufen müssen.
Klaus Fischer nahm noch vor Ort Kontakt mit Thomas Overbeeke Leiter von „bauklo24“ der Unternehmensgruppe Büscher aus Heek auf.
Dort erhielt er die Zusage, dass man ( ohne Kosten ) 4 neue anschlussfreie Mobiltoiletten mit WC, Urinal und Fäkalientank sowie Verbrauchsmaterial zur Verfügung stellt.
Fischer selbst holte die Einheiten am Montag mit einem Fahrzeug der Firma Mußmann ab und brachte die Kabinen ins Krisengebiet.
Hunderte Lkw mit Hilfsgütern kommen laut Kreisverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler, zu der auch Heimersheim gehört, jeden Tag an. Im Ortsteil Bad Neuenahr selbst sind nach ersten groben Schätzungen die Hälfte aller Gebäude schwer beschädigt. Die Bundeswehr hat in Tanklastern Trinkwasser ins Notgebiet geschickt. Alle Nachbarstädte und -gemeinden haben Unterkünfte für Evakuierte bereitgestellt. Viele Privatleute bieten Schlafplätze an.