Unternehmertum in der Erwachsenenindustrie: Erfolgreiche Geschäftsmodelle und die Rolle des E-Commerce

Geschäftsmodelle in der Erwachsenenindustrie

Die Erotikbranche bietet vielen Unternehmern in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten, um mit ihrem Business erfolgreich zu werden. Die Geschäftsmodelle erstrecken sich dabei von reinen Produkten wie Vibratoren, Gleitmitteln und anderem Sexspielzeug und -zubehör über diverse Escortservices, Flirt-Chats und Sex-Hotlines bis hin zu Filmmaterial und Erotik-Websites wie die des bekannten Online-Versands Amorelie. Dies sind nur ein paar Beispiele für die vielfältigen Varianten, wie man mit der „schönsten Nebensache“ der Welt sehr schnell sehr gutes Geld verdienen kann. Der Online-Markt spielt dabei eine immer größere Rolle, da er die Möglichkeit bietet, alle Produkte und Dienstleistungen weitgehend anonym und bequem von zu Hause aus zu bestellen, bzw. zu nutzen.

Welche Rolle spielt E-Commerce in der Erotikbranche?

Damit ein Geschäftsmodell aus der Erwachsenenindustrie Erfolg hat, ist vor allem die Diskretion von entscheidender Bedeutung. In diesem Zusammenhang haben Online-Shops und Dienstleistungen im Bereich Erotik in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Sie ermöglichen eine große Auswahl der angebotenen Produkte und eine schnelle sowie diskrete Lieferung, was ihnen gegenüber niedergelassenen „Sex Shops“ oder „Erotik-Märkten“ einen großen Wettbewerbsvorteil verschafft. Vor allem der Online-Gigant Amazon bietet im Bereich der Drogerie fast alles, was das Herz der Deutschen in Bezug auf Erotik-Artikel begehrt. Einer Studie zufolge sind dabei vor allem Verhütungsmittel und Sexspielzeuge besonders beliebt.

Welche Faktoren beeinflussen den Erfolg von E-Commerce?

Die Gründe dafür, dass E-Commerce innerhalb der Erwachsenenindustrie so einen hohen Stellenwert hat, sind vielfältig. Vor allem aber sind es folgende 3 Faktoren, die einen enormen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg eines Geschäftsmodells haben können:

  • Anonymität: Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel Aufwand betrieben wurde, um der Erotikindustrie ihr schmuddeliges Image zu nehmen, tun sich bis heute viele Konsumenten schwer damit, sich in der Öffentlichkeit bezüglich ihrer sexuellen Vorlieben oder Wünsche zu „outen“. Daher ist es naheliegend, dass diese Kunden vorzugsweise auf die Möglichkeit zurückgreifen, die gewünschten Artikel oder Dienstleistungen bequem und anonym über das World Wide Web zu ordern.
  • Logistik: Statt einen Sex Shop oder einen Erotik-Markt aufsuchen zu müssen, in dem man womöglich einem Bekannten begegnen könnte, bietet E-Commerce in der Erwachsenenindustrie die Möglichkeit, alle gewünschten Artikel bequem online zu ordern, bzw. zu konsumieren.
  • Zeit: Neueste Analysetools ermöglichen es, Kundenpräferenzen festzustellen und darauf zu reagieren. So hat sich gezeigt, dass die Deutschen vorzugsweise von Sonntag bis Dienstag in den frühen Abendstunden online shoppen. Darauf kann die Industrie wiederum mit speziellen Angeboten und Rabatten sowie mit Social Selling gezielt Einfluss nehmen, um die Umsätze zu steigern.

Fazit

Auch in der Erwachsenenindustrie zeigt sich: Unternehmer mit einem funktionierenden Geschäftsmodell haben sehr gute Aussichten auf Erfolg. Dabei sollte die Bedeutung von E-Commerce keinesfalls unterschätzt werden.