“Der AdEfficiency Index liefert Aufschluss darüber, wer seine Online-Werbeinvestitionen sinnvoll investiert. Das betrifft sowohl die Platzierung als auch die Kreation der Werbemittel”, so Geschäftsführer Jan Winkler zum Hintergrund der Analyse, für die sämtliche Werbeeinblendungen des unabhängigen Online-Vermarkters ausgewertet werden.
Unterhaltungselektronik- und Fotobranche dreimal effizienter als der Bereich Freizeit und Sport
Mit einem herausragenden Indexwert von 1,58 führt der Bereich Unterhaltungselektronik und Foto das AdEfficiency Ranking 2011 an und das obwohl er noch im 2. Halbjahr des Vorjahres den Median von einem Indexpunkt verfehlt hatte. 2011 konnte er die Click-Through-Rate nahezu verdoppeln und zeitgleich den Tausenderkontaktpreis (TKP) leicht senken. Der Indexwert konnte im Jahresverlauf von 0,95 (erstes Halbjahr) auf 2,09 (zweites Halbjahr) gesteigert werden. Auf den Spitzenrängen folgen mit 1,37 bzw. 1,13 Indexpunkten der Dienstleistungssektor und die Kategorie Tiere und Pflanzen. Den letzten Platz belegt der Bereich Freizeit und Sport (0,53). Ebenfalls optimierungsbedürftig erweisen sich die Bereiche Häuser- und Bauwirtschaft (0,65), Getränke (0,66) sowie Touristik und Gastronomie (0,68).
Click-Through-Raten 2011 verbessert
Eine ausgezeichnete Click-Through-Rate (CTR) erreicht der Dienstleistungssektor mit einem Indexwert von 1,57. Ihm folgen die Bereiche Unterhaltungselektronik und Foto (1,33), sowie Handel und Versand (1,20). Auf gerade einmal 0,45 Indexpunkte bringt es die Kategorie Gesundheit und Medikamente. In der Gesamtwertung schafft sie es allerdings durch einen ausgezeichneten TKP mit 0,78 Indexpunkten noch ins Mittelfeld. Insgesamt lag 2011 immerhin ein Drittel der analysierten Wirtschaftsbereiche oberhalb des Durchschnittswertes; im zweiten Halbjahr 2010 war es noch weniger als ein Fünftel. “Das ist ein Indiz dafür, dass sich die Click-Through-Rate in der Breite verbessert hat”, kommentiert Jan Winkler.
Tausenderkontaktpreise weniger effizient
Das Preis-Leistungsverhältnis der platzierten Online-Werbung fällt in der Jahresbilanz 2011 hingegen durchwachsener aus. Während im zweiten Halbjahr des Vorjahres noch 17 von 21 Wirtschaftsbereichen über dem Durchschnitt lagen, schafft es in diesem Jahr nur noch die Hälfte. Andererseits war die Spannweite zwischen dem höchsten und niedrigsten effizienten TKP (eTKP) auch nicht mehr so groß. Das beste Preis-Leistungsverhältnis erzielt der Bereich Baby und Kinder mit einem Indexwert von 2,05. Auch der Bereich Gesundheit und Medikamente schneidet hier besonders gut ab (1,73). Sehr viel mehr müssen die Bereiche Handel und Versand sowie Lebensmittel und Ernährung zahlen um Besucher auf ihre Seiten zu locken. Sie erreichen lediglich einen Indexwert von 0,75 beziehungsweise 0,76. Demzufolge haben Werbetreibende aus diesen Bereichen mehr als doppelt so hohen eTKP gezahlt als Unternehmen aus dem Bereich Baby und Kinder.
Real-Time-Technologien erhöhen Effizienz
“Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Streuung des eTKP nicht mehr so groß ist. Das spricht unter dem Strich für gezieltere Investitionen im Vergleich zum Vorjahr als in einem Bereich fast vier Mal soviel für den eTKP ausgegeben wurde als im effizientesten”, analysiert Jan Winkler. “Die Optimierungsstrategien tragen demnach inzwischen Früchte. Wir sind gespannt, wie sich die Online-Werbeeffizienz im laufenden Jahr entwickeln wird. In jedem Fall ist zu beobachten, dass mit dem Aufkommen der Real-Time-Technologien noch mehr Wert auf Kampagnenoptimierung gelegt wird. Es steht zu erwarten, dass sich das sowohl auf den eTKP als auch auf die Click-Throug-Rate positiv auswirken wird.”
Steckbrief AdEfficiency Index
Der AdEfficiency Index wird von AdTiger im halbjährlichen Turnus ermittelt. Basisdaten bilden hierbei die Kennzahlen aus dem eigenen Werbenetzwerk. Insgesamt wurden weit mehr als 30 Milliarden Einblendungen, knapp 20 Millionen Klicks und ein siebenstelliges Budget für den AdEfficiency Index ausgewertet. Die Kennzahlen der einzelnen Wirtschaftsbereiche in den Kategorien Kosten, Klickrate und Reichweite werden gegenübergestellt und zueinander ins Verhältnis gesetzt – der Index selbst gibt die Relation eines Wirtschaftsbereichs zum jeweiligen Gesamtdurchschnitt an.
(1) Die Wirtschaftsbereiche entsprechen der Marktsystematik von Nielsen Media Research.
Weitere Informationen unter:
http://www.adtiger.de