In der heutigen Multi Kulti Welt prallen die unterschiedlichsten Nationen und Kulturen im alltäglichen Leben aufeinander. Studenten schreiben daher zum aktuellen Monatsthema „Religion“.
Wie religiös ist Deutschland?
Abkehr von der organisierten Religion, Werteverfall oder Flucht in die Esoterik? Über 80 verschiedene Glaubensgemeinschaften gibt es in der Bundesrepublik, doch die Meisten (mindestens 30 Millionen Menschen) bezeichnen sich als konfessionslos. Seit Ende der 1980er-Jahre verzeichnen die beiden großen christlichen Gemeinschaften (die römisch-katholische sowie die evangelische) Austrittsraten von jährlich fast immer über 100.000. Wie viele ehemalige Kirchenmitglieder aber nach ihrem Austritt tatsächlich ihren Glauben weiterhin leben oder auch neue Spiritualität jenseits von organisierter Religion suchen, ist bislang unerforscht. An die beiden großen Kirchen zahlen die Bundesländer bis heute jedes Jahr etliche Millionen Euro.
Wie weit sollte Religionsfreiheit gehen?
Darf Religion demokratische Grundprinzipien unterwandern und muss toleriert werden? Wo beginnt Religionsfreiheit und wo hört sie auf? Darf der Staat in die Religionsausübung seiner Bürger eingreifen oder nicht? Müssen Migranten zugunsten einer geglückten Integration ihre Religion aufgeben und welche Ansprüche darf der Staat diesbezüglich stellen? Antworten auf die Fragen gibt es auf UNI.DE.
Anerzogene Religion – Ja oder Nein?
Ist es angemessen, sein Kind gemäß seinen Überzeugungen zu erziehen oder sollte man es unbehelligt vom eigenen Glauben lassen und damit möglichst zur eigenen Entscheidungsfindung befähigen und seinen eigenen Weg finden lassen? Oder eignet sich vielleicht ein Mittelweg am besten?
Wieso Religionen soviel Gewaltpotenzial zu haben scheinen:
Woher rührt jenes enorme Konfliktpotenzial der Religionen, welche sich im Kern doch meist dem Frieden verschrieben glauben? Dabei ist dennoch zu bedenken, dass Religion natürlich nicht gleich Religion ist. Zu mannigfaltig sind die verschiedenen Interpretationen, Entwürfe und Ausprägungen weltweit, um alle in einen Topf werfen zu können. Umso wichtiger ist es, die mühsam erkämpften Freiheiten zu schützen, zu nützen und auch anderen zu gewähren.
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