
Die Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IFM) in Bonn sind eindeutig: Bis 2018 müssen gut 135.000 Familienunternehmen mit rund zwei Millionen Arbeitsplätzen einen neuen Chef finden. Wurde der Generationswechsel vor zehn Jahren noch zu zwei Dritteln in der Familie organisiert, findet dieses Modell aktuell in weniger als 40% aller Unternehmensnachfolgen Anwendung.
Weniger Nachfolger in Unternehmerfamilien
In Zeiten des demografischen Wandels ist die Übergabe des unternehmerischen Staffelstabes an externe Nachfolger eine entscheidende Frage für die Zukunft der regionalen Wirtschaft. Dies gilt besonders für die stark mittelständisch geprägten Regionen Osnabrück und Münster, der Grafschaft Bentheim sowie das Weser-Ems-Gebiet.
Gleichzeitig gibt es eine zunehmend größere Zahl von Existenzgründern, die als externer Nachfolger auf der Suche nach interessanten Unternehmen sind.
Mit der Eröffnung ihres zwölften Standortes begleitet K.E.R.N – Die Nachfolgespezialisten (http://www.kernundpartner.de) Stabwechsler bei der Unternehmensnachfolge jetzt auch im Großraum Osnabrück und Münster. Die Leitung des Standortes übernimmt ab sofort Ingo Claus (http://www.kernundpartner.de/81/ingo_claus.html) . Der studierte Betriebswirt verfügt über langjährige Geschäftsführungs- und Managementerfahrung in Familienunternehmen und eine umfangreiche Expertise im Beteiligungsmanagement.
K.E.R.N – Die Nachfolgespezialisten – hat sich seit 2004 als Unternehmensberatung auf die Unternehmensnachfolge und den Generationswechsel im Mittelstand spezialisiert. Ganz wesentlich für den Arbeitsansatz des Beratungsunternehmens ist, dass alle Berater Erfahrungen in der familieninternen Nachfolge bzw. in der Unternehmensübergabe von mittelständischen Unternehmen haben.
Unternehmensnachfolge ist ein hoch emotionales Thema
„Aufgrund unserer eigenen Geschichte kennen wir die Herausforderungen dieses hoch sensiblen und emotionalen Themas sehr genau“, sagt Ingo Claus. Er beobachtet, dass die Unternehmensnachfolge für viele Unternehmer ein schwieriges Thema ist. Ein unvorhergesehen eintretender Ernstfall macht die Risiken einer ungeregelten Nachfolge schmerzhaft bewusst. „So haben etwa 70% aller Unternehmer keine Vorsorge für den Notfall getroffen“, erklärt Claus weiter.
Dabei ist es wichtig, die Unternehmensnachfolge frühzeitig und strategisch zu planen, denn ein Nachfolgeprojekt dauert im Schnitt zwei bis drei Jahre. Die Beachtung emotionaler Faktoren ist ebenso wichtig, wie die Vorbereitung eines unternehmerischen Notfallkoffers, die Erstellung einer Unternehmensbewertung oder eines Exposes. Parallel lassen sich bereits steuerliche und rechtliche Fragestellungen im Rahmen der Vertragsgestaltung sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten klären.
Mittlerweile spielt die Wirtschaftsmediation bei Unternehmensnachfolgen und insbesondere beim innerfamiliären Generationswechsel eine immer größere Rolle. „Als neutrale Wirtschaftsmediatoren konnten wir bereits eine ganze Reihe von Konflikten in Familienunternehmen bzw. in der Unternehmensnachfolge erfolgreich lösen“, so Ingo Claus (https://www.xing.com/profile/Ingo_Claus) .
Kommende Veranstaltungen in Osnabrück:
-17.11.2014 von 10 – 13 Uhr: Workshop für potentielle Unternehmensnachfolger (https://www.xing.com/events/workshop-potenzielle-unternehmensnachfolger-mbi-mbo-grunderwoche-2014-1452001)
-17.11.2014 von 15 – 18 Uhr: Experten-Networking zur Unternehmensnachfolge (https://www.xing.com/events/experten-networking-unternehmensnachfolge-grunderwoche-2014-1452106)
Beide Workshops finden im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche im ICO InnovationsCentrum Osnabrück, Albert-Einstein-Str. 1 in 49076 Osnabrück statt.