Ein internationales Expertenteam in Syrien hat den Prozess zur Zerstörung des Chemiewaffenarsenals des Landes begonnen. Die Fachleute der Vereinten Nationen und der „Organisation für das Verbot von Chemiewaffen“ (OVCW) seien zu einem Ort aufgebrochen, „wo sie mit der Verifizierung und Vernichtung beginnen“, hieß es am Sonntag aus Delegationskreisen. Die Experten waren am Dienstag in Syrien eingetroffen und hatten damit begonnen, das syrische Chemiewaffen-Arsenal zu erfassen. Die Bestände werden auf rund eintausend Tonnen geschätzt, verteilt auf landesweit 45 Standorte. Das zu zerstörende Arsenal umfasst dabei nicht nur Raketensprengköpfe und aus der Luft abzuwerfende Bomben, sondern auch mobile und feste Misch- und Füllstationen. Das gesamte syrische Arsenal und die Produktionskapazitäten sollen gemäß einer UN-Resolution bis Mitte kommenden Jahres vernichtet sein.
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