„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…“
schon das alte Volkslied besingt die Nutzung der Wasserkraft zu
Urzeiten. Damals wurden Mühlsteine, Säge- und Hammerwerke
angetrieben. Heute wird die Energie des Wassers, wenn die
Rahmenbedingungen dies zulassen, zur Stromerzeugung genutzt. Die
umweltfreundliche Alternative in Form eines schwimmenden
Wasserkraftwerks auf der Elbe, sorgt gerade in Magdeburg für
Aufsehen. „Unser Flusskraftwerk am Petriförder, Magdeburgs
Elb-Promenade im Stadtzentrum, hat eine Kapazität von rund 130
Kilowatt. In einem Jahr können wir bis zu einer Million
Kilowattstunden Strom erzeugen. Das reicht um 300 Haushalte zu
versorgen“, erklärt Heinrich Schmidt, Gesellschafter und
Geschäftsführer der EHG Energie Handel GmbH begeistert. Er hat dieses
Pilotprojekt auf den Weg, besser ins Wasser gebracht hat.
Die neuartige, 16 Meter lange und sechs Meter breite
Wasserkraftanlage (WKA) erinnert an einen Katamaran in dessen Mitte
ein Schaufelrad befestigt ist. Durch den Druck der Wasserströmung
setzt sich das Rad in Bewegung, aktiviert einen Generator der Strom
erzeugt. Dieser aus erneuerbarer Energie gewonnene Strom wird in das
Magdeburger Stromnetz eingespeist. „So einfach, wie es klingt, war es
natürlich nicht. Die Elbe mit ihren unterschiedlichen Wasserständen –
von Hochwasser bis Niedrigwasser – und den unterschiedlichen
Strömungsgeschwindigkeiten war und ist eine echte Herausforderung.
Denn unsere WKA benötigt bei der jetzigen Auslegung des Schaufelrades
eine Eintauchtiefe von 1,20 Meter um gute Leistungen zu erreichen“,
erklärt Heinrich Schmidt. Deshalb wurden nicht nur die Wasserstände
der Elbe der vergangenen 20 Jahr studiert und die Strömung
beobachtet. Dazu kamen die zu beachtenden Bau- und
Umweltvorschriften. „Weder die Schifffahrt auf der Elbe wird
behindert, noch wird in die umliegende Vegetation eingegriffen. Unser
Kraftwerk nimmt nur einen kleinen Teil des Elbeflussbettes in
Anspruch. Wir nutzen die Strömung zwölf Meter entfernt vom Ufer.
Sogar die Fische können uns problemlos umschwimmen“ lacht
EHG-Geschäftsführer Schmidt, der in Hannover lebt.
Warum wurde die Idee ausgerechnet in Sachsen-Anhalt umgesetzt und
nicht in Niedersachsen? „Da kamen mehrere Faktoren zusammen.
Sachsen-Anhalt steckt voller Innovationen, wenn es um die Nutzung von
erneuerbaren Energien geht. Dazu gehört zum Beispiel das Netzwerk
“Technologiekompetenz Fluss-Strom“, in dem Forschungsinstitutionen,
wie das Fraunhofer Institut, die Universität Magdeburg und
mittelständische Unternehmen zusammenarbeiten. Alle haben nur ein
Ziel – aus Flusswasser Strom zu gewinnen….
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